Am Samstagabend (15.) wurden die Feuerwehren der Stadt Heusenstamm um 22.17 Uhr zu einem Gebäudebrand im Bereich eines Reitstalls an der verlängerten Martinseestraße in Heusenstamm alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnte ein massiver Feuerschein und eine riesige Rauchsäule erkannt werden. Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde das Stichwort auf ein Großschadensereignis erhöht und somit weitere Kräfte aus den Nachbarkommunen hinzugerufen.
Im Erstangriff wurden Riegelstellungen zu benachbarten Gebäudeteilen auf dem Gelände des Reitstalls aufgebaut. In den noch nicht betroffenen Gebäudeteilen waren die Stallungen mit Pferden und Eseln untergebracht.
Durch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern und den ersten Trupps der Feuerwehr konnten alle Tiere in sichere Bereiche gebracht werden und blieben unverletzt.
Die größten Herausforderungen stellten die schwierige Wasserversorgung im Bereich des Brandobjekts und ein gleichzeitiger Waldbrand hinter dem Reitstall. Massive Kräfte mit wasserführenden Fahrzeugen aus dem gesamten Kreisgebiet wurden nach Heusenstamm beordert. Bis eine stabile Wasserversorgung aufgebaut war, pendelten Tanklöschfahrzeuge und brachten das Löschwasser an die Einsatzstelle.
Rund zwei Stunden nach dem Ausbruch des Brandes war das Feuer unter Kontrolle. Im weiteren Einsatzverlauf wurde entschieden das gelagerte Stroh und Heu kontrolliert abbrennen zu lassen.
Gegen 3 Uhr am frühen Sonntagmorgen (16.) konnten die Kräfte vor Ort massiv reduziert werden. Insgesamt befanden sich über 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie weiteren Hilfsorganisationen im Einsatz.
(Text: PM Feuerwehr Heusenstamm)


