Unterwegs auf hellem Asphalt: Erneuerung des Fuß- und Radwegs entlang der Nidda beginnt

Guter Start für neue Wege: Dezernent Wolfgang Siefert, Betriebsleiter Karsten Jost und Sachgebietsleiterin Anna-Lena Heinz beim Spatenstich zur Erneuerung des Fuß- und Radwegs entlang der Nidda. (Foto: Maik Reuß)

Die Stadt Frankfurt am Main erneuert den linksseitigen Uferweg entlang der Nidda zwischen Heddernheim und Berkersheim. Damit entsteht auf Frankfurter Stadtgebiet ein durchgängig befestigter Uferweg, der die Sicherheit und den Komfort für den Fuß- und Radverkehr verbessert. Mit der neuen, durchgängigen Befestigung des Wegs ist er nun ganzjährig, auch bei schlechtem Wetter, gut nutzbar.


Die Maßnahme wird gemeinsam von der Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) und dem Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) umgesetzt.

„Das Niddatal ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete in Frankfurt und eine beliebte Fahrradverbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen – nicht nur für den Freizeit-, sondern auch für den Pendlerverkehr aus den nördlichen Stadtteilen. Mit der Erneuerung des Uferwegs schaffen wir nun eine attraktive, sichere und komfortable Verbindung zwischen Heddernheim und Berkersheim – für alle, die mit dem Rad, zu Fuß, mit dem E-Roller oder mit Inlinern unterwegs sind“, sagte Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert am Dienstag, 18. August, bei der Vorstellung des Projekts.

Mit der Maßnahme werden insgesamt rund 2600 Meter des südöstlichen Nidda-Uferwegs befestigt. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich sechs bis acht Wochen. Der Ausbau umfasst einen rund 400 Meter langen Abschnitt südlich der Unterquerung der Bundesautobahn A 661 sowie einen etwa 2200 Meter langen Abschnitt flussaufwärts, beginnend wenige Meter nördlich der Unterquerung.

Mehr Verkehrssicherheit und Berücksichtigung ökologischer Belange

Mit der Erneuerung des Uferwegs verbessert sich die Verkehrssicherheit für die zahlreichen Nutzenden der beliebten Wegeverbindung. Gleichzeitig erhöht die neue Oberfläche den Fahr- und Gehkomfort.

Zum Einsatz kommt ein heller Asphaltbelag, der sich deutlich weniger aufheizt als herkömmlicher dunkler Asphalt. „Der helle Asphalt macht es besonders in heißen Sommern wie diesem deutlich angenehmer, draußen unterwegs zu sein“, sagte Siefert. „Aber auch Amphibien und Insekten profitieren davon, weil die Oberfläche für sie keine zusätzliche Wärmebarriere darstellt.“ Der Uferweg auf der gegenüberliegenden Seite der Nidda bleibt weiterhin als naturnaher Pfad erhalten.

Umleitung während der Bauarbeiten

Für die Dauer der Bauarbeiten muss der betroffene Wegeabschnitt vollständig gesperrt werden. Eine Umleitungsstrecke für den Fuß- und Radverkehr wird eingerichtet und ausgeschildert.

Anna-Lena Heinz, Sachgebietsleiterin für Planung und Bau der Gewässerunterhaltung bei der SEF, bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis: „Die ausgeschilderte Umleitung und die Beachtung der Baustellenabsperrungen tragen dazu bei, dass die Arbeiten möglichst zügig und sicher für die Verkehrsteilnehmenden und Arbeitende abgeschlossen werden können.“

Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung

Bei den Wegen entlang der Nidda handelt es sich um Wirtschaftswege für die Unterhaltung und Pflege der Gewässer. Daher ist die Stadtentwässerung Frankfurt für die meisten Uferwege verantwortlich.

Für die Erneuerung und Befestigung des Uferwegs zwischen Heddernheim und Berkersheim übernimmt die Stadtentwässerung Frankfurt die Planung, Ausschreibung und Bauabwicklung. Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt durch das Amt für Straßenbau und Erschließung, das als Baulastträger prinzipiell für die städtischen Fuß- und Radwege zuständig ist.

Eckdaten zur Baumaßnahme

• Baubeginn: voraussichtlich am Montag, 24. August
• Voraussichtliche Bauzeit: sechs bis acht Wochen
• Länge des Ausbaus: rund 2600 Meter
• Maßnahme: Erneuerung und Befestigung des südlichen Nidda-Uferwegs mit hellem Asphalt
• Verkehrsführung: Vollsperrung des Weges während der Bauzeit, ausgeschilderte Umleitung für den Fuß- und Radverkehr
• Erwartete Kosten: gut 1,2 Millionen Euro

(Text: PM Stadt Frankfurt)