Asklepios Patientenakademie Langen: “Plötzlich im Koma – wer entscheidet für mich?!”

Dr. Michel Schütz, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, Asklepios Klinik Langen. (Foto: Asklepios)

Vortrag der Asklepios Patientenakademie Langen am 8. September um 18 Uhr in der Neuen Stadthalle Langen, Kleiner Saal: „Plötzlich im Koma – wer entscheidet für mich?! – Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Organspende: Wie wichtig es ist, rechtzeitig Vorsorge zu treffen“. Referenten sind Dr. Michel Schütz, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, Asklepios Klinik Langen & Dr. Oliver Leubecher, Notar & Fachanwalt Medizinrecht, HFBP Rechtsanwälte Frankfurt.


Was passiert, wenn ein Unfall oder eine schwere Erkrankung plötzlich alles verändert – und man selbst nicht mehr sagen kann, welche Behandlung man möchte? Wer darf dann Entscheidungen treffen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass der eigene Wille auch in einer solchen Situation berücksichtigt wird?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag „Plötzlich im Koma! Tipps zur rechtzeitigen und selbstbestimmten Vorsorge“. Dr. Michel Schütz, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin der Asklepios Klinik Langen, und Dr. Oliver Leubecher, Notar und Fachanwalt für Medizinrecht bei HFBP Rechtsanwälte Frankfurt, beleuchten das Thema aus zwei unterschiedlichen, sich ergänzenden Perspektiven.

Dr. Schütz erlebt auf der Intensivstation nahezu täglich Situationen, in denen Patienten ihren Willen nicht mehr selbst äußern können und Angehörige vor schwierigen Entscheidungen stehen. Dr. Leubecher berät als Notar und Medizinrechtler Menschen bereits im Vorfeld dabei, ihren persönlichen Willen rechtssicher festzuhalten.

Die Referenten erklären anschaulich, worin der Unterschied zwischen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht liegt, was sich mit den Dokumenten tatsächlich regeln lässt und worauf es beim Verfassen einer Patientenverfügung ankommt. Auch die Frage, wo die wichtigen Unterlagen hinterlegt werden sollten, damit sie im Notfall schnell gefunden werden, wird beantwortet. Darüber hinaus geht es um die Möglichkeiten und Bedeutung einer Organspende. Der Vortrag richtet sich an alle, die ihre Angelegenheiten selbstbestimmt regeln möchten – und damit nicht erst warten wollen, bis es zu spät ist.

Weitere Informationen unter Tel. 06103 / 912 – 6 14 66 oder s.menger.langen@asklepios.com.

(Text: PM Asklepios Klinik Langen)