Zwischenbilanz der Hundekontrollen in Offenbach

Angeleint, den QR-Code und die Kotbeutel dabei – so ist die Labradorhündin Elda ordnungsgemäß in Offenbach unterwegs. (Foto: Stadt Offenbach)

Das Ordnungsamt Offenbach führt auch in diesem Jahr wieder regelmäßige Hundekontrollen im Offenbacher Stadtgebiet durch. Abfallermittler und Beschäftigte der Stadtpolizei kontrollieren, ob Hundehalterinnen und Hundehalter die geltenden Vorschriften einhalten, um ein rücksichtsvolles Miteinander im öffentlichen Raum zu fördern.


Bei den fünf bereits in diesem Jahr durchgeführten Hundekontrolltagen wurden insgesamt 101 Vierbeiner und ihre Frauchen und Herrchen kontrolliert. Bei insgesamt elf Hunden wurden Verstöße festgestellt. Alleine sechs der elf Verstöße bezog sich auf das Führen eines Hundes ohne Leine, was mit Verwarngeldern von 55 Euro geahndet wurde. Nur in einem Fall hatte der Besitzer keine Hundekottüte dabei. Dies hatte ein Verwarngeld von 45 Euro zur Folge. Darüber hinaus wurden fünf Hunde ohne ein Halsband mit dem Namen und Anschrift und gegebenenfalls einer Telefonnummer festgestellt, dass mit einem Verwarngeld von 55 Euro geahndet wurde.

Ein besonderer Fokus bei den Kontrollen lag auf das Mitführen der digitalen Hundesteuermarke, welche im Januar 2026 eingeführt wurde. Der Nachweis, in Form eines digitalen QR-Codes, muss dabei von den Personen, die einen Hund ausführen, zwingend mitgeführt werden, um ihn bei einer Kontrolle vorweisen zu können. Bei insgesamt 23 Personen konnten diese QR-Codes nicht vorgezeigt werden. Die Personendaten wurden dabei von den Einsatzkräften aufgenommen und an das Kassen- und Steueramt weitergegeben, sodass hier im Nachgang eine Überprüfung der Anmeldung des Hundes erfolgen konnte. Die Stadt setzt derzeit beim Nichtführen des QR-Codes auf Aufklärung. Nichtsdestotrotz werden die Zahlen nicht mitgeführter QR-Codes vom Kassen- und Steueramt genau im Blick behalten, sodass derzeit in Prüfung ist, ob das Nichtmitführen des Nachweises möglicherweise als eine Ordnungswidrigkeit geahndet werden könnte.

Speziell bei den QR-Codes zeichnete sich im Verlauf der Kontrollen ein durchaus positiver Trend ab. Während bei den ersten Kontrollen den Einsatzkräften vermehrt der QR-Code nicht vorgezeigt werden konnte, hatten den Code bei den Folgekontrollen deutlich mehr Personen dabei.

Bürgermeister Andreas Bruszynski zeigt sich mit den Kontrollen und deren Ergebnis insgesamt zufrieden: „Die regelmäßigen Sonderkontrollen durch Stadtpolizei und Abfallermittler sind wichtig, auch um über die geltenden Regeln aufzuklären. Es freut mich vor allen Dingen, dass nahezu alle Gassigeherinnen und Gassigeher eine Hundekottüte dabeihatten. Das zeigt, dass die meisten Menschen den Hundekot beseitigen und somit zu einem sauberen Offenbach beitragen.“

(Text: PM Stadt Offenbach)