Am gestrigen Montagabend (31.) eskalierte in Frankfurt-Riederwald ein Beziehungsstreit. Dabei sollen sich auch zwei Fahrzeuge eine Verfolgungsfahrt geliefert haben.
Nach aktuellen Erkenntnissen soll die 25-jährige Geschädigte gegen 22.50 Uhr in der Görresstraße zunächst in den Tesla ihres 40-jährigen Partners gestiegen sein. Kurz nachdem sie zugestiegen war, sei ihr 39-jähriger Ex-Partner mit seinem Audi vorgefahren und unvermittelt von hinten auf den geparkten Tesla aufgefahren. Kurz darauf habe der 39-Jährige mehrere Schüsse aus seinem Fahrzeug abgegeben. Trotz der Schussabgabe verließ die 25-Jährige den Tesla, setzte sich in den Audi des Ex-Partners und versuchte, diesen zu beruhigen.
Dieser sei dann jedoch an dem Tesla vorbeigefahren, habe sich vor diesen gesetzt und dann im Rückwärtsgang erneut gegen den Tesla gefahren. Der 40-jährige Tesla-Fahrer habe dann versucht, mit seinem Fahrzeug zu flüchten, während der 39-Jährige mit seinem Audi hinterhergefahren sein soll. Während der Flucht habe der 40-Jährige dann den Notruf verständigt.
Alarmierten Polizeikräften gelang es kurz darauf, den 39-Jährigen mitsamt der Geschädigten an Bord im Bereich Am Erlenbruch / Ecke Schäfflestraße zu stoppen. Bei der anschließenden Überprüfung entdeckten die Beamten in der Fahrertür des Audis eine zugriffsbereite Handfeuerwaffe, die sich später Schreckschusspistole herausstellte.
Die Streifenwagenbesatzung nahm den 39-jährigen Tatverdächtigen vor Ort fest. Das Fahrzeug, die Schreckschusspistole sowie weitere Beweismittel wurden sichergestellt. Bei der anschließenden Tatortabsuche sicherten die Beamten zudem eine abgefeuerte Knallpatrone.
Der 39-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung, verantworten.
(Text: PM PP Frankfurt)


