Von Montag, 7., bis Samstag, 12. September, trainieren städtische Ämter, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und medizinische Partner gemeinsam den Umgang mit komplexen und hybriden Einsatzlagen in Frankfurt.
In dieser Zeit findet in Frankfurt die diesjährige Bevölkerungsschutzübung, kurz „ÜB’s!“ statt. Unter dem Motto-Leitsatz „Mehr ins Üben kommen!“ verfolgt die „ÜB’s! 2026“ das Ziel, Entscheidungswege, Zuständigkeiten und die Kooperation zwischen unterschiedlichen Ämtern, Behörden und Organisationen zu trainieren und zu stärken.
Die Bevölkerungsschutzübung ist eine Vorbereitung auf hybride Bedrohungsszenarien. Ob großflächiger Stromausfall, Cyberangriff, Naturkatastrophen, Pandemien oder andere komplexe Gefahrenlagen: Im Ernstfall müssen zahlreiche Stellen schnell und koordiniert handeln.
Mehr Blaulicht in der Stadt möglich
Neben den Stabsübungen finden auch operative Übungen im Stadtgebiet statt. Deshalb können Bürgerinnen und Bürger während der „ÜB’s! 2026“ vermehrt Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte wahrnehmen. Die sichtbaren Übungsmaßnahmen sind Teil des geplanten Trainingsszenarios, mit dem sich Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen gemeinsam auf mögliche Krisen- und Gefahrenlagen vorbereiten.
Bevölkerungsschutz geht uns alle etwas an
Ein funktionierender Bevölkerungsschutz ist eine gemeinsame Aufgabe. Neben professionellen Einsatzkräften und Behörden kommt auch der persönlichen Vorsorge eine wichtige Rolle zu. Wir alle können uns auf mögliche Notfälle vorbereiten. Beispielsweise, indem ein Notvorrat an Lebensmitteln und Medikamenten bereitsteht sowie wichtige Dokumente griffbereit sind. Auch hilfreiches Wissen darüber, wie man sich bei einem Stromausfall, einer Evakuierung oder anderen Krisensituationen verhalten kann, kann im Ernstfall entscheidend sein.
Die Feuerwehr Frankfurt informiert deshalb rund um die „ÜB’s! 2026“ über das Thema Bevölkerungsschutz auf ihren Social-Media-Kanälen und gibt praktische Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge.
Sechs Tage, unterschiedliche Übungsschwerpunkte
Der Startschuss für die „ÜB’s! 2026“ fällt am Montag, 7. September. Von Dienstag, 8., bis Donnerstag, 10. September, üben das Krisenmanagement der Stadt sowie der operativ-taktische Führungsstab der Feuerwehr gemeinsam mit verschiedenen Fachberaterinnen und -beratern, unter anderem aus der Polizei. Am Freitag, 11., und Samstag, 12. September, stehen die operativen Fähigkeiten im Mittelpunkt.
In diesem Rahmen findet am Osthafen auch wieder die Katastrophenschutzübung „Frankopia“ statt. Beteiligt sind unter anderem ehrenamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Arbeiter-Samariter-Bunds, dem Technischen Hilfswerk, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie den Freiwilligen Feuerwehren.
Darüber hinaus wird eine Delegation des ukrainischen Zivilschutzes in Frankfurt zu Gast sein und sich mit den Beteiligten über Erfahrungen und Herausforderungen im Bevölkerungsschutz austauschen.
Gemeinsames Üben schafft Erfahrung, stärkt die Zusammenarbeit und gibt Sicherheit für den Ernstfall. Mit der „ÜB’s! 2026“ wird Frankfurt auf mögliche Krisen- und Gefahrenlagen vorbereitet.
(Text: PM Feuerwehr Frankfurt)

