Neuer Kinderrechtepfad im Fechenheimer Heinrich-Kraft-Park eröffnet

Sylvia Weber, Tina Zapf Rodriguez und Daniela Schulze Biermann, Kinderbeauftragte von Fechenheim. (Foto: Andreas-Varnhorn)

Zehn Mitmachstationen vermitteln Kindern spielerisch ihre Rechte

Frankfurt hat einen neuen Ort, an dem Kinderrechte lebendig werden: Im Heinrich-Kraft-Park in Fechenheim wurde am Freitag, 25. September, ein neuer Kinderrechtepfad eröffnet. An zehn Stationen können Kinder und Erwachsene spielerisch entdecken, welche Rechte Kinder haben, gemeinsam Aufgaben lösen und sich mit Fragen rund um ihre Rechte beschäftigen.


Der Kinderrechtepfad ist ein Projekt des Deutschen Kinderhilfswerks. Das Konzept verbindet Bewegung, Spiel und Lernen und ermöglicht Kindern einen altersgerechten Zugang zu ihren Kinderrechten. Nach dem Prinzip bekannter Bewegungs- und Lernpfade führt der Weg von Station zu Station: An jeder Stelle wartet eine neue Aufgabe, die zum Ausprobieren, Nachdenken und Austauschen einlädt.

Der Pfad richtet sich an Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren, aber auch Erwachsene können dabei viel über die Kinderrechte erfahren. Jede der zehn Stationen beschäftigt sich mit einem Kinderrecht aus der UN-Kinderrechtskonvention. Kurze Informationen und abwechslungsreiche Mitmachaktionen machen die Inhalte verständlich und laden dazu ein, Kinderrechte mit allen Sinnen zu erleben. Die Aufgabenstellungen fördern Motorik, Sinneswahrnehmung, Fantasie und Kreativität sowie Achtsamkeit und Rücksichtnahme.

„Kinderrechte gehören mitten in unseren Alltag und müssen sichtbar sein. Der neue Kinderrechtepfad macht die Rechte der Kinder auf spielerische und niedrigschwellige Weise sichtbar und erlebbar. So entsteht ein Ort, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam spielerisch mehr erfahren, erleben und lernen können“, sagte Bildungsdezernentin Sylvia Weber bei der Eröffnung.

Die Idee für den Kinderrechtepfad im Heinrich-Kraft-Park stammt von Daniela Schulze-Biermann, Kinderbeauftragte des Stadtteils Fechenheim. Mit ihrem Engagement brachte sie das Projekt nach Fechenheim und setzte sich dafür ein, Kinderrechte dauerhaft im Stadtteil und darüber hinaus sichtbar zu machen. „Mir war wichtig, dass Kinderrechte nicht irgendwo versteckt erklärt werden, sondern mitten im Leben der Kinder sichtbar sind. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir den Kinderrechtepfad jetzt im Heinrich-Kraft-Park bekommen haben“, sagte Schulze-Biermann.

Das Frankfurter Kinderbüro und das Grünflächenamt begleiteten die Umsetzung und unterstützten die Planung sowie die Realisierung des Pfades im Heinrich-Kraft-Park.

„Kinder brauchen Räume, in denen sie sich frei bewegen, spielen und ihre Umwelt aktiv mitgestalten können. Der Heinrich-Kraft-Park bietet dafür beste Voraussetzungen. Der neue Kinderrechtepfad verbindet Natur, Bewegung und Bildung und zeigt, wie öffentliche Räume dazu beitragen können, Kinderrechte lebendig werden zu lassen“, sagte Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration.

Mit dem neuen Angebot setzt Frankfurt ein weiteres Zeichen für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Der Kinderrechtepfad zeigt: Kinderrechte gehören überall dorthin, wo Kinder leben, spielen und aufwachsen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer kinderfreundlichen Stadt.

Familien, Kindertageseinrichtungen, Schulen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Kinderrechtepfad im Heinrich-Kraft-Park zu besuchen und die zehn Stationen gemeinsam zu entdecken.

(Text: PM Stadt Frankfurt)

Sylvia Weber, Tina Zapf Rodriguez und Daniela Schulze Biermann, Kinderbeauftragte von Fechenheim. (Foto: Andreas-Varnhorn)