Das Schulfest der Carl-Orff-Schule in Jügesheim war in diesem Jahr ein ganz besonderes: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Schule und des 30-jährigen Jubiläums des Fördervereins wurde deutlich größer gefeiert als in den vergangenen Jahren.
Zwei Jubiläen, die für ein Fest mit vielen besonderen Höhepunkten sorgten. Passend zum Jubiläum gab es erstmals einen eigenen Jubiläumsbecher mit dem neuen Logo der Schule. Dieses war bereits am Freitag bei der akademischen Feier offiziell vorgestellt worden und zierte nun die Becher, die beim Schulfest zum Einsatz kamen. Auch das Unterhaltungsprogramm ließ kaum Wünsche offen. Kinder und Erwachsene konnten unter anderem einen lebendigen Uhu und einen Falken aus nächster Nähe bewundern. Zauberkünstler Jan Gerken sorgte mit seinen Tricks für staunende Gesichter und begeisterte dabei nicht nur die jüngsten Besucher. Ein Kletterturm, eine Kistenrutsche und die FFH-Fußballschule boten weitere Möglichkeiten, sich auszuprobieren und aktiv zu werden.
In den Klassenräumen wurde es kreativ und informativ: Dort präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Projektwoche. Außerdem konnten die Besucher verschiedene Filme anschauen – darunter „Unsere Schule im Bau aus der Luft“, Erinnerungen und Geschichten von Zeitzeugen sowie eine Verfilmung der Schulchronik. Schminken und Buttonsbasteln durften bei einem solchen Schulfest natürlich ebenfalls nicht fehlen. Auch auf der kleinen Bühne herrschte den ganzen Tag über reges Treiben. Zur Eröffnung sang der Schulchor die Schulhymne. Später zeigte der Chor der ersten Klasse sein Können, außerdem gab es eine Zirkusvorführung und verschiedene Tänze. So war für abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. Ein weiterer Höhepunkt war die große Tombola mit zahlreichen wertvollen Preisen. Wer sich allerdings beim Loskauf zu viel Zeit ließ, ging leer aus: Bereits kurz nach 12 Uhr waren sämtliche 2600 Lose verkauft. Der erste Preis war ein dreitägiger Aufenthalt für zwei Personen und zwei Kinder im Aldiana Club Ampflwang. Dass ein Fest dieser Größenordnung nicht von heute auf morgen entsteht, versteht sich von selbst. Mehr als zweieinhalb Jahre lang wurden Ideen gesammelt, geplant und vorbereitet, um das Jubiläumsschulfest zu einem besonderen und unvergesslichen Erlebnis zu machen. Schulleiterin Sabine Döring und ihre Stellvertreterin Evi Hübern zeigten sich entsprechend erfreut über den guten Besuch.
Besonders schön war für sie, dass auch zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler den Weg zurück an ihre frühere Schule gefunden hatten. Damit wurde das Jubiläum nicht nur zu einem Fest der Gegenwart, sondern auch zu einem Wiedersehen mit vielen Menschen, die mit der Carl-Orff-Schule ihre eigenen Erinnerungen verbinden.
Für einige Schülerinnen und Schüler war der Festtag mit dem Ende des Schulfestes allerdings noch lange nicht vorbei. Anschließend ging es weiter zum Drachenfest am Badesee in Nieder-Roden. Dort konnten die Kinder ihre selbst gebastelten Eulendrachen steigen lassen – und damit den ereignisreichen Jubiläumstag auf besonders passende Weise ausklingen lassen.
(Text: ah)


