Veranstaltung zum Tag des Flüchtlings in Offenbach

(Symbolfoto: skoddeheimen auf Pixabay)

Zum Tag des Flüchtlings am Freitag, 2. Oktober, soll es in der Gesprächsrunde im Haus der Stadtgeschichte mit Valerie Hänsel (Migrationsforscherin und bei medico international als Referentin für Flucht und Migration und Politiken des Europäischen Grenzregimes), Franziska Breitbach (Mitarbeiterin Zukunftsfabrik), Sadia Hübsch (Projektmitarbeiterin im Übergangsmanagement Schule-Beruf), Stefan Marx (Leiter der Unterabteilung Arbeitslosenversicherung und Ausländerbeschäftigung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Cat* Patino Lang (Projektleitung Grundbildungszentrum an der vhs Offenbach) darum gehen, wie sich gemeinsame Perspektiven entwickeln lassen.


Die Hilflosigkeit oder auch mangelnde Bereitschaft des globalen Nordens, auf Kriege oder schwelende Konflikte diplomatisch und deeskalierend einwirken zu können, bestimmen die tägliche Nachrichtenlage. Dazu kommt die wachsende Zurückhaltung, verbindliche Maßnahmen zur Minderung von Klimaauswirkungen in den am stärksten betroffenen Ländern des globalen Südens zu entwickeln und umzusetzen. Für die daraus resultierenden Flüchtlingsströme gibt es europaweit inzwischen nur noch eine vermeintliche Reaktion, nämlich die Abwehr der Menschen mit allen rechtlich möglichen und meist inhumanen Mitteln. Gleichzeitig werden den Zugewanderten, die Deutschland erreicht haben, Programme wie kostenlose Integrations- und Sprachkurse gestrichen. Das bedeutet zehntausendfach zerschlagene Chancen –auch für die Aufnahmegesellschaft. Dieser Entwicklung gilt es entschieden entgegen zu treten. Denn regionale und überregionale Beispiele zeigen, was mit sinnvollen und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Integrationsangeboten möglich ist: Best Practice Projekte, die Zuwanderung für die Betroffenen und die Gesellschaft zum Erfolg machen.

Beginn der Veranstaltung 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr. Eintritt ist frei.

Veranstalter: NaturFreunde Deutschland, Ortsgruppe Offenbach. In Kooperation mit: DGB Stadt- und Kreisverband Offenbach; Connection e.V. Offenbach, Haus der Stadtgeschichte Offenbach.

(Text: PM Stadt Offenbach)