Eine Geschäftsidee frühzeitig mit anderen zu teilen, neue Perspektiven einzubeziehen und von externer Expertise zu profitieren, kann wichtige Impulse für die Gründung geben. Genau hier setzt der Wiesbadener Hackathon an: Gründerinnen und Gründer sowie Teams mit sozialen und/oder ökologischen Geschäftsideen erhalten die Möglichkeit, konkrete Herausforderungen aus ihren Vorhaben gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten zu bearbeiten und Lösungen zu entwickeln.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht der Hackathon 2026 in die nächste Runde. Bis Sonntag, 18. Oktober, können sich Gründerinnen und Gründer sowie Teams mit sozialen oder ökologischen Geschäftsideen, Produkten und Dienstleistungen für die Teilnahme bewerben. Das kostenfreie Angebot des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung der Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Vorhaben gezielt weiterzuentwickeln und nächste Umsetzungsschritte vorzubereiten.
„Innovative Gründungen leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt. Gerade Geschäftsideen, die wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher oder ökologischer Wirkung verbinden, wollen wir in Wiesbaden gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung bieten. Der Hackathon ist ein weiterer Baustein, mit dem wir Gründerinnen und Gründer auf diesem Weg unterstützen“, betont Wirtschaftsdezernentin Daniela Georgi.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragestellungen aus den teilnehmenden Projekten. Dabei kann es beispielsweise um die Weiterentwicklung eines Geschäftsmodells, die Erstellung eines Prototyps, die Entwicklung von Marketingmaterialien oder die Gestaltung und Visualisierung eines Serviceprozesses gehen. Gemeinsam mit Coaches sowie Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen werden die individuellen Herausforderungen bearbeitet und möglichst konkrete Lösungsansätze entwickelt.
„Gründungsförderung bedeutet für uns nicht nur, gute Ideen auf den Weg zu bringen, sondern sie auch bei konkreten Herausforderungen in der Umsetzung zu unterstützen. Mit dem Hackathon bringen wir deshalb gezielt Gründerinnen und Gründer mit den Fachleuten zusammen, deren Know-how sie für ihren nächsten Entwicklungsschritt benötigen“, erklärt Birgit Knetsch, Leitung des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung Wiesbaden.
Der Hackathon ist als mehrstufiges Programm angelegt. Nach der Auswahl der Teilnehmenden werden zunächst die individuellen Herausforderungen geschärft und die Arbeitsphase vorbereitet. Beim Onboarding am Mittwoch, 4. November, lernen sich die Teilnehmenden kennen und stimmen sich auf die gemeinsame Arbeit ein. Der eigentliche Hackathon findet am Donnerstag, 12. November, im Alten Gericht statt. Bei einem anschließenden Nachtreffen werden die erarbeiteten Lösungen reflektiert, die weitere Umsetzung besprochen und nächste Schritte vereinbart.
Für Interessierte wird vor Beginn des Programms außerdem eine digitale Informationsveranstaltung angeboten. Sie findet am Dienstag, 13. Oktober, statt und informiert über das Programm, den Ablauf und die Bewerbung.
Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 18. Oktober. Die Teilnahme am gesamten Programm ist kostenfrei.
Der Hackathon 2026 ist ein Angebot des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung der Landeshauptstadt Wiesbaden. Mit der Durchführung des Programms ist die Heimathafen GmbH beauftragt.
Weitere Informationen zur Bewerbung, zu den Voraussetzungen und zum Ablauf finden Interessierte unter heimathafen-wiesbaden.de/hackathon-2026/ oder können angefordert werden unter existenzgruendung@wiesbaden.de, Telefon (0611) 313131.
(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)


