Mehr als jeder dritte Jugendliche in Hessen berichtet von hohem Schulstress

(Grafik: BARMER, Visualisierung wurde mit Unterstützung von KI erstellt)

Laut der aktuellen Sinus-Jugendstudie im Auftrag der BARMER bewerten 37 Prozent der 14- bis 17-Jährigen in Hessen ihre Beeinträchtigung durch Schulstress mit mindestens sieben von zehn Punkten. Damit liegt Schulstress deutlich vor Stress in der Familie mit 23 Prozent, Stress im Freundeskreis mit 16 Prozent, psychischen Erkrankungen mit 14 Prozent und Einsamkeit mit zwölf Prozent. 29 Prozent der Jugendlichen vergeben beim Schulstress sogar einen der besonders hohen Werte acht bis zehn.


„Junge Menschen, Eltern und Erziehende sollten die Ferienzeit gemeinsam nutzen, um einen bewussten Ausgleich zu schaffen. Bewegung im Freien, sportliche Aktivitäten, eine ausgewogene Ernährung und ausreichender Schlaf sind ein guter Weg, um Stress zu reduzieren und die eigene Resilienz zu stärken“, sagt Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen. „Erholung darf dabei nicht zur zusätzlichen Pflichtaufgabe werden. Entscheidend ist, dass Jugendliche tatsächlich abschalten können und die freie Zeit nicht erneut unter Leistungsdruck steht“, so Till.

Was ist die Sinus-Jugendstudie?

Die Sinus-Jugendstudie wird seit 2021 jährlich im Auftrag der BARMER durchgeführt. Sie untersucht zentrale Themen aus Sicht Jugendlicher, darunter Zukunftserwartungen, Klimawandel, Cybermobbing, Künstliche Intelligenz und gesundheitliche Belastungen. Für die bundesweit repräsentative Studie wurden im Herbst 2025 insgesamt 2.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren online befragt. Die regionale Auswertung für Hessen beruht auf 161 ungewichteten Interviews. Mehr Informationen zur Studie unter www.barmer.de/a008418.

(Text: PM BARMER Hessen)