Unfall auf der A67 zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost: LKW-Fahrer tödlich verletzt

Symbolbild -Polizeibeamte an einer Unfallstelle (Foto: Pixabay)

Gegen 2.35 Uhr kam es am heutigen Montagmorgen (5.), auf der A 67 zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost zu einem tödlichen Verkehrsunfall.


Nach ersten Erkenntnissen kam ein 58-jähriger Fahrer aus Montabaur aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab. Dort durchbrach er die Leitplanke und prallte gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Hierbei wurde der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Ladung des Sattelzuges in Form von Stahlrollen auf die Fahrbahn und Gegenfahrbahn geschleudert. Ein Transporter, welcher in nördliche Fahrtrichtung unterwegs war, konnte der Ladung nicht mehr ausweichen. Die beiden 34-jährigen Insassen des Sprinters blieben glücklicherweise unverletzt. Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung des Sattelzuges war die Autobahn zunächst in beide Richtungen gesperrt. Im Einsatz befanden sich mehrere Streifen der Polizeiautobahnstation Südhessen und eine Streife der Polizeiautobahnstation Westhessen. Mehrere Beamte der Polizeistation Rüsselsheim und eine Streife der Polizeistation Kelsterbach waren ebenfalls vor Ort. Die Autobahnmeisterei Rüsselsheim, mehrere Rettungskräfte und die freiwilligen Feuerwehren Raunheim und Rüsselsheim, sowie die Berufsfeuerwehr Frankfurt, waren mit einem Großaufgebot angerückt. Die Schadenssumme beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro.

(Text: PM PP Südhessen)