Gemeinde Eppertshausen hat neues Spielgerät auf Bayerswiesen-Spielplatz freigegeben

Dieses neue Spielgerät auf dem Spielplatz auf der Bayerswiese hat die Gemeinde Eppertshausen 28.500 Euro gekostet. Der Vorgänger musste nach TÜV-Check ersetzt werden. (Foto: jedö)

Zählt man die beiden Außenbereiche der Kindertagesstätten Sonnenschein und St. Sebastian mit, trägt die Gemeinde Eppertshausen in ihrem Ortsgebiet die Verantwortung für zehn Spielplätze. Eine stolze Zahl für eine Kommune mit nicht mal 7.000 Einwohnern, auch wenn nicht jeder Spielplatz jedes Bedürfnis der unterschiedlichen Altersgruppen gleichermaßen bedient. Zu den beliebtesten öffentlichen Adressen zählt dabei der Spielplatz an der Bayerswiese. Dort hat die Gemeinde nach mehreren Monaten ohne das größte multifunktionale Spielgerät nun dessen Nachfolger zum Toben freigegeben.


Vor den Osterferien hatte das Rathaus das alte Spielgerät auf dem Areal an der Failisch-Promenade gesperrt und schließlich demontiert. Vorausgegangen war eine Kontrolle durch den TÜV, der einmal jährlich alle Eppertshäuser Spielplätze unter die Lupe nimmt. Wobei die Gemeinde selbst noch viel häufiger ein Auge darauf hat, dass an den lokalen Freizeitstätten alles in Ordnung und vor allem sicher ist, wie Bürgermeister Stephan Brockmann (CDU) hervorhebt: „Unser Bauhof hat zwei Mitarbeiter für die Spielplatz-Kontrollen geschult.“ Einmal wöchentlich schauten diese nach dem Rechten. „Da tauchen meist nur kleine Dinge auf, die der Bauhof dann selbst reparieren kann“, weiß der Verwaltungschef. Was beim größten Spielgerät auf dem Bayerswiesen-Spielplatz jedoch anders gewesen sei.

„Hier war die Ansage des Sachverständigen, dass wir das mal ersetzen sollten“, sagt Brockmann. Der Spielplatz an der Bayerswiese wurde 2007 angelegt, womit er zu den neusten in Eppertshausen gehört. Nach rund 20 Jahren war für das Hauptspielgerät jedoch Schluss. Ein neues mit Elementen zum Klettern und Balancieren ist jetzt an seiner Stelle montiert. Dazu gehört auch eine Rutsche – nun mit kurviger statt gerader Bahn. Inklusive Sand unter dem Gerät und der Entfernung des Vorgängers hat die Gemeinde für diese Modernisierung ihrer Kinder-Infrastruktur 28.500 Euro in die Hand genommen.

Dies entspricht ziemlich genau dem, was Eppertshausen für die Instandhaltung seiner Spielplätze pro Jahr im Haushalt etatisiert. „Wir haben gerade beschlossen, für die nächsten vier Jahre jeweils 30.000 Euro einzuplanen“, blickt Brockmann voraus. Konkrete Vorhaben für 2027 gibt es noch nicht; diese könnten sich aber aus der nächsten TÜV-Begutachtung im Frühjahr ergeben.

(Text: jedö)