
„44 Jahre Landtagszugehörigkeit, 44 Jahre im Dienst für das Land Hessen und damit für unsere Region, aber für uns als Asklepios Klinik Seligenstadt auch 24 Jahre verlässlicher Partner unseres Krankenhauses und der dazugehörigen Einrichtungen“, so Geschäftsführer Uwe Jansen in seiner Begrüßung von Landtagsvizepräsident Frank Lortz. Denn zu einer kurzweiligen Runde der Erinnerung an die erfolgreiche Zusammenarbeit hatte er und Chefarzt Dr. Nikos Stergiou den zum Monatsende im Landtag Ausscheidenden eingeladen, um auch mit dessen designierten Nachfolger Jürgen Harrer die Vielzahl erfolgreicher Projekte an der hiesigen Klinik Revue passieren zu lassen.
„Frank Lortz war und ist mir in Punkto Einsatz für seine Heimatregion ein Vorbild,“ so Nikos Stergiou, der in einem Vortrag an bald 23 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit erinnerte, die die beiden gemeinsam für den Standort hinter sich gebracht haben. Projekte wie der Aufbau der Geriatrie, die neue Intensivstation, die OP-Modernisierung bis hin zum Bettenneubau und zum Wiederaufbau einer eigenen Krankenpflegeschule, der Palliativstation und zuletzt die Etablierung einer zukunftsweisenden Neurologischen Frührehabilitation. „Was sinnvoll ist und wovon man mich überzeugt, dafür setze ich mich politisch ein. Und die Ideen waren gut und der Enthusiasmus der Mitarbeitenden, mit dem man hier Veränderungen und Notwendigkeiten anpackt, haben mich nie am Erfolg zweifeln lassen. Vom Verkauf der Kreiskliniken an den Asklepios Konzern 2002, über die einzelnen Fortschritte bis zum Status quo kann man mehr als zufrieden sein“, so Lortz, und mit Hinweis auf seinen Nachfolger Jürgen Harrer mit dem Ratschlag, „Für eine gute medizinische Versorgung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger muss man im Landtag immer ein Wort mitreden. Weil sich der Einsatz erkennbar lohnt!“
Und dass sich in den zurückliegenden 2 Jahrzehnten etwas getan hat, war beim abschließenden Rundgang durch die Klinikbereiche, die seit 2004 erweitert, renoviert und erneuert wurden, erkennbar. Dabei wurden Erinnerungen wach: Besuche der damaligen Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rößler 2010 und Hermann Gröhe im Jahr 2014, aber auch Zusammentreffen mit Asklepios-Gründer Dr. Bernard gr. Broermann, der wiederholt nach Seligenstadt kam. So waren es Vertretende der Politik aus Bund, Land und Region, die in den zurückliegenden Jahren Seligenstadt besuchten.
Aber auch das ehrenamtliche Engagement der Klinik wusste Lortz zu unterstützen: als ein Gründungsmitglied des Fördervereins ebenso, wie als Unterstützer des Ghana-Projektes seines Freundes und Chefarzt a. D. Hans-Georg Jester, der mit Hilfe in Seligenstadt ausgebildeter Ärzte und Schwestern aus Akwatia, dort eine eigene Endoskopie-Abteilung etablierte. „Ich denke, hier in der Klinik ist noch nicht Schluss“, so Lortz, zumal aktuell im Spannungsfeld zwischen stationärer und zuletzt zunehmend auch ambulanter medizinischer Betreuung und den politischen Reformvorhaben große Herausforderungen auf alle Akteure des Gesundheitswesens warten.
(Text: PM Asklepios Klinik Seligenstadt)

