Der Sommer 2026 war in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 44 heiße Tage gab es von Juni bis August in Frankfurt, in den Sommern zwischen 1961 und 1990 waren es im Schnitt nur elf. Seit Jahren steigen die durchschnittlichen Temperaturen, der Klimawandel macht sich vor allem in den dicht bebauten steinernen Städten immer stärker bemerkbar.
Wie kann es gelingen, das Leben auch an heißen Tagen erträglicher zu machen und besonders gefährdete Gruppen zu schützen? Ideen dafür gibt es viele: Plätze entsiegeln, schattenspendende Bäume pflanzen, Wasser in die Städte bringen, Fassaden begrünen – und neue Quartiere so planen, dass sie gut für ein Leben mit klimatischen Extremen wie Hitze und Starkregen vorbereitet sind.
Wie das in der Praxis gelingen kann, ist Gegenstand der Diskussion „Hitzesommer und die Folgen: Wie passen wir unsere Städte an den Klimawandel an?“, die am Mittwoch, 28. Oktober, um 19 Uhr in der Evangelischen Akademie, Römerberg 9, stattfindet: Dieter von Lüpke, langjähriger Leiter des Frankfurter Stadtplanungsamts, beleuchtet die historische Entwicklung stadtplanerischer Konzepte zwischen den Idealen der steinernen und der durchgrünten Stadt.
Anschließend diskutieren Prof. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal, Mane Stelzer von der Initiative MainWäldchen, die sich für eine Begrünung mit sogenannten Tiny Forests einsetzt, Jens Jakob Happ, Architekt und Stadtplaner, und Johannes Cox, Landschaftsarchitekt und Mitglied des Städtebaubeirats der Stadt Frankfurt. Es moderiert Günter Murr, Vorstandsmitglied des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt.
Weitere Informationen finden sich unter kulturellesfrankfurt.de.
(Text: PM Stadt Frankfurt)


