„Open Books“ – das städtische Lesefest zur Frankfurter Buchmesse – ist am Samstag mit dem Frankfurt-Abend in der Volksbühne geendet. Insgesamt waren auf 145 Veranstaltungen rund 200 Autorinnen und Autoren aller Sparten zu Gast. Die Säle rund um den Römer waren so voll wie noch nie. Gezählt wurden insgesamt 18.000 Besucherinnen und Besucher. Die neue Buchpreisträgerin Shida Bazyar las gleich drei Mal aus ihrem Gewinnerroman „Die Lücken“.
Das parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindende Lesefest „Open Books“, organisiert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt, zog in diesem Jahr mehr Publikum denn je an. Vor den Veranstaltungsräumen bildeten sich zum Teil lange Schlangen, um die Autorinnen und Autoren live zu erleben. Auch die Büchertische verzeichneten einen sehr guten Umsatz. Alle 145 geplanten Lesungen fanden statt und erreichten Zuschauerinnen und Zuschauer quer durch alle Generationen. Die Stimmung in den Sälen, besonders bei Literatur im Römer und den Debüts im Römer, war gut. Die Möglichkeit, sich bei „Open Books“ einen Überblick über die neuen Bücher der Herbstsaison zu verschaffen, hat auch in ihrer 18. Auflage die Menschen an den Römer und in die neue Altstadt gezogen, wo das Lesefest seine Veranstaltungen bündelt.
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, sagt: „Ich freue mich über ein rundum gelungenes Lesefest, das die Buchmesse und die Innenstadt verbunden hat. Ein hochkarätiges Lesungsangebot aller Sparten rund um den Römer und dies bei freiem Eintritt, das ist der Markenkern von ‚Open Books‘. Die Stadt Frankfurt bekennt sich mit diesem eigenen Lesefest zum Buch, zur Lesekultur und zur Buchmesse. Von der großen Eröffnung mit dem Blauen Sofa bis zum Frankfurt-Abend als Abschluss von ‚Open Books 2026‘ war das Publikum begeistert von der Möglichkeit, die Autorinnen und Autoren der neuen Bücher des Herbsts persönlich zu erleben. Besonders freue ich mich jedoch, dass der ausgeweitete Bilderbuch-Freitag im Struwwelpeter-Museum so gut angenommen wurde. Die frühe Heranführung an das Buch ist ungeheuer wichtig, und auch dies leistet das Frankfurter Lesefest ‚Open Books‘ mit viel Elan und großer Resonanz.“
Das Konzept von „Open Books“ die Lesungsräume rund um den Römer und in der Neuen Altstadt zu konzentrieren, bot auch dieses Jahr, wieder die Gelegenheit sich an einem Tag mehrere Lesungen anzuschauen. Das Presse- und Informationsamt bot erstmalig an allen Tagen bis einschließlich Freitag Lesungen an.
Sonja Vandenrath, Leiterin des Lesefestes „Open Books“, bedankt sich ausdrücklich bei ihrem Team, das in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz war und dafür gesorgt hat, dass die Lesungen professionell und zum Gewinn der Autorinnen und Autoren sowie des Publikums abliefen. „‚Open Books‘, das war gelebtes Buch für alle. Begeistert hat mich das interessierte und aufgeschlossene Publikum, das so konzentriert zugehört hat und sich von Warteschlangen nicht abschrecken ließ. Unser Konzept, ein Lesungsprogramm auf hohem Niveau einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, hat mehr Menschen denn je erreicht. Es war ein glückliches ‚Open Books‘, das wir mit Stolz und Freude am Samstag mit dem Frankfurt-Abend beendet haben.“
Bei „Open Books 2026“ wirkten in diesem Jahr unter anderem folgende Autorinnen und Autoren mit: Charlotte Link, Martin Suter, Frauke Brosius-Gersdorf, Helga Schubert, Elke Heidenreich, Reiner Haseloff, Jan Weiler, Cornelia Funke, Yáng Shuāng-zǐ, Düzen Tekkal, Eva Menasse, Meron Mendel, Saba-Nur Cheema, Mojib Latif, Kai Ambos, Jáchym Topol, Leh-Wei Liao, Angelika Klüssendorf, Lukas Bärfuss, Edgar Selge, Reinhold und Diane Messner, Olaf Sundermeyer, Carolin Emcke, Ingo Schulze, Dana Vowinckel, Lutz Seiler, Nele Neuhaus, Omid Nouripour, Ahmad Mansour, Ruth-Maria Thomas, Isabella M. Weber sowie der diesjährige Friedenspreisträger Philippe Sands.
Auch das Kinderprogramm war wieder ein großer Erfolg. Zwei Tage lang, am Freitag, 9., und Samstag, 10. Oktober, lachten und staunten über 1500 Kinder und Erwachsene bei den Lesungen von Autorinnen und Illustratoren wie Cornelia Funke, Jörg Mühle und Ina Proházková.
(Text: PM Stadt Frankfurt)

