Nach Verdacht des Raubes: Einsatz von Diensthund führte zu zügiger Festnahme von gesuchtem Tatverdächtigen in Offenbach

(Symbolfoto: Pixabay)

Noch nicht gänzlich geklärt sind die Hintergründe und der genaue Tatablauf eines vermeintlichen Raubes in Offenbach vom gestrigen frühen Donnerstagmorgen (15.), bei dem die Polizei mit Unterstützung eines Diensthundes zügig zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen konnte.


Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es um kurz vor 3 Uhr zu dem Aufeinandertreffen von vier Männern im Bereich der Kettelerstraße (30er-Hausnummern). Bei diesem sollen zwei von ihnen die anderen beiden zunächst augenscheinlich mit vorgehaltenen Messern zur Herausgabe ihres Geldes aufgefordert haben. Diese wurden wohl auch eingesetzt, da die Beamten oberflächliche Schnittverletzungen an den Händen und am Gesäß der beiden Männer im Alter von 23 und 30 Jahren feststellten. Nach der mutmaßlichen Tat sollen die beiden Beschuldigten in unbekannte Richtung geflüchtet sein.

Noch auf der Anfahrt konnten Polizisten aus Offenbach einen 21-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Sein gleichaltriger Komplize wurde anschließend im Bereich des Mainufers, in einem dortigen Gebüsch, durch eine Polizeibeamtin und ihren Diensthund “Jack” aufgestöbert und ebenfalls vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung des Festgenommenen wurde das mutmaßlich geraubte Bargeld aufgefunden. Die beiden Beschuldigten mussten mit auf das Revier im “Spessartring”, wo ein entsprechendes Verfahren gegen das Duo eröffnet wurde.

(Text: PM PP Südosthessen)