Am Sonntag, 25. Oktober, laufen beim Mainova Frankfurt Marathon viele Athletinnen und Athleten der Festhalle entgegen. Damit sie Vorfahrt auf der Laufstrecke haben, kommt es im Stadtgebiet zu Straßensperrungen und Umleitungen.
Die Strecke
42,195 Kilometer durch Frankfurt, inmitten der Hochhausschluchten, über den Opernplatz, entlang des Mains bis zum Zieleinlauf in der Festhalle: Dies können die 19.676 Athletinnen und Athleten am kommenden Sonntag, 25. Oktober, erleben. Der Run auf die Startplätze war noch nie so groß wie bei der 43. Ausgabe der Traditionsveranstaltung, schon Mitte August war das Rennen ausgebucht. Im Vergleich zum Vorjahr, als es auch schon einen Teilnehmerrekord gab, gehen noch rund 3000 Läuferinnen und Läufer mehr an den Start. Insgesamt wird der Mainova Frankfurt Marathon 2026 in allen Wettbewerben mehr als 30.000 Menschen in Laufschuhen bewegen.
Die Strecke bleibt derweil, wie sie ist: schnell, stimmungsvoll, bestzeitenverdächtig. Nur 27,8 Meter beträgt der Höhenunterschied auf der Route durch Frankfurt. Ein Grund dafür, dass der Laufklassiker am Main der schnellste deutsche Marathon für Amateurläuferinnen und -läufer ist. Mit einer Durchschnittszeit aller Finisher von unter vier Stunden. Und natürlich profitieren auch die Eliteläuferinnen und -läufer davon, die Jahr für Jahr Weltklasseleistungen auf Frankfurts Asphalt abliefern. In diesem Jahr sind mit Amanal Petros, Samuel Fitwi und Richard Ringer die drei schnellsten deutschen Marathonläufer aller Zeiten gemeinsam am Start.
Der Frankfurter Kurs ist nicht nur besonders schnell, sondern auch besonders stimmungsvoll. Über 60 Musikgruppen, Moderatoren und Vereine machen den Mainova Frankfurt Marathon zum längsten Straßenfest des Jahres in der Stadt. Die meisten kommen jedes Jahr wieder und bespielen die Zuschauerinnen und Zuschauer am Streckenrand und ihr vorbeiziehendes Laufpublikum von ihrem Stammplatz aus.
Mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer heißt auch: etwas vollere Straßen. In diesem Jahr haben die Organisatoren intensiv mit einem Crowd-Wissenschaftler zusammengearbeitet, um den Startablauf zu optimieren. Um mögliche Engpässe auf der Strecke zu vermeiden, wird der Start von 10 bis 10.38 Uhr in diesem Jahr erstmalig in fünf Wellen erfolgen. Ebenfalls eine Premiere: Der Staffelmarathon startet nicht mehr hinter dem großen Feld, sondern ist als eigene Welle in den Start des Marathons integriert.
Aktuell gibt es reichlich (Groß-)Baustellen in Frankfurt, die zum Teil auch die Marathonstrecke betreffen, zum Beispiel auf der Bockenheimer Landstraße, Große Eschersheimer Straße, Opernplatz oder Europaallee. „Diese werden für den Marathon so zurückgebaut, dass keine Einschränkungen für das Läuferfeld zu erwarten sind“, sagen die beiden Streckenverantwortlichen Julian Winning und Jannik Trunk.
Der Verkehr
Vorfahrt für die Marathonläuferinnen und Marathonläufer – das ist jährlich am letzten Oktobersonntag gelebte und gelernte Praxis in Frankfurt. Eine sportliche Großveranstaltung wie diese erfordert umfangreiche Straßensperrungen und Einschränkungen für Autofahrerinnen und Autofahrer. Wie diese dennoch zu ihrem Ziel kommen, darüber können sich die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer hier informieren:
- Straßensperrungen: frankfurt-marathon.com/informationen/strassensperrungen
- Streckenumleitungsplan: deploy.frankfurt-marathon.com
- Stadtteilinformationen: frankfurt-marathon.com/informationen/stadtteilinfos
Die Polizei Frankfurt bittet darum, die Sperrungen und Beschilderungen für Umleitungen zu beachten, um die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer nicht zu gefährden. Weitere Informationen dazu finden sich sich unter Presseinformation Polizei. Hinweis: Nutzerinnen und Nutzer von Google Maps werden am Veranstaltungstag um alle Sperrungen herum zu ihrem Ziel geleitet.
Der Veranstalter hat am Samstag, 24. Oktober, von 13 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, von 7.30 bis 16.30 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet für alle Fragen zu Sperrungen und Umleitungen. Dieses ist zu erreichen unter der Nummer 069/370046860.
Diverse Straßenbahn- und Buslinien werden außerdem zwischen 6.30 und 18.30 Uhr unterbrochen, umgeleitet oder eingestellt. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) empfehlen, U- und S-Bahnen zu nutzen. Diese verkehren ungehindert und mitunter mit mehr Platz sowie in einem höheren Takt. Unter rmv-frankfurt.de oder in der RMVgo-App kann man sich über alle Reisemöglichkeiten vorab informieren.
Grundsätzlich gilt am Marathontag: Die rote Flagge an einem vorausfahrenden Polizeiauto bedeutet, dass die Sperrung beginnt – in der Regel 30 Minuten vor Eintreffen des Läuferfeldes. Grün symbolisiert, dass nach der Reinigung der Straßen die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben ist. Die früheste Sperrung beginnt um 5 Uhr und betrifft die Friedrich-Ebert-Anlage stadteinwärts – rund um den Startbereich – inklusive Platz der Republik. Während des gesamten Veranstaltungtags bleiben die Krankenhäuser, der Flughafen und der Hauptbahnhof erreichbar.
Der Veranstalter verzeichnete in den vergangenen Jahren, aufgrund der breit gestreuten Informationen an die Bevölkerung und der großen Akzeptanz der Frankfurterinnen und Frankfurter für das Event nur geringe Beschwerdezahlen. Das Konzept, um die Anwohnerinnen und Anwohner zu informieren, wurde über die Jahre nachhaltig weiterentwickelt.
Die Anwohnerinnen und Anwohner an der Strecke und in den Stadtteilen, die der Marathon durchläuft, werden vor allem über Veranstaltungsplakate und Parkhinweisschilder informiert. Zudem gibt es Posteinwürfe für die Anwohnerinnen und Anwohner an einigen Streckenabschnitten. Auf der Website des Veranstalters sind zudem Stadtteil-Informationen bereitgestellt, die detailliert über die Verkehrseinschränkungen in einzelnen Stadtteilen informieren.
Weitere Informationen sowie aktuelle Pressemitteilungen und -termine finden sich unter frankfurt-marathon.com/presse.
(Text: PM Stadt Frankfurt)

