
Dank schneller Reaktion und besonnenem Handeln der Mitarbeitenden der Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (EL) entstand nur begrenzter Sachschaden
Montagmorgen, 7 Uhr: Ein ELW-Abfallsammelfahrzeug entleerte seine Ladung in der Ludwig-Wolke-Straße auf der Fahrbahn, nachdem die Mitarbeitenden den Brand des bisher gesammelten Restabfalls bemerkt hatten. Kurze Zeit später war die Feuerwehr vor Ort und löschte den Brand, der sich von den Mitarbeitenden mit Feuerlöschern nicht direkt löschen ließ. Grund für den Brand war ein Lithium-Ionen-Akku.
Immer wieder kommt es in Deutschland zu Bränden in Müllfahrzeugen, da Bürgerinnen und Bürger Lithium-Ionen-Akku sorglos und fahrlässig über die Restabfalltonne entsorgen. Lithium-Ionen-Akku und Batterien gehören nicht in Abfallbehälter: Die ELW appellieren eindringlich an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, Lithium-Ionen-Akkus über Wertstoffhöfe oder Rücknahmestellen des Handels zu entsorgen. Dies gilt sowohl für ausgebaute Akkus als auch für Akkus, die noch in Geräten verbaut sind. Auch von kleinen Akkus, Powerbanks oder elektrischen Zahnbürsten geht eine große Brandgefahr aus.
Dank der schnellen Reaktion der Mitarbeitenden der Müllabfuhr konnten verhindert werden, dass das Abfallsammelfahrzeug ausgebrennt und kein hoher Sachschaden entstanden ist. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde die Fahrbahn von der ELW-Stadtreinigung von den Abfallresten befreit und gesäubert.
(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)
