Statt goldenem Oktober gab es beim diesjährigen Herbstmarkt des Seligenstädter Gewerbevereins immer wieder graue Wolken und nasse Überraschungen von oben. Doch das ungemütliche Wetter konnte die Besucher nicht davon abhalten, in die Altstadt zu kommen und das herbstliche Markttreiben zu genießen.
Mit Regenschirm und wetterfester Kleidung machten sich zahlreiche Seligenstädter auf den Weg zum Marktplatz. Dort standen vor allem Begegnungen und Geselligkeit im Mittelpunkt. Freunde und Bekannte trafen sich auf ein Glas Wein, plauderten miteinander und genossen die entspannte Atmosphäre. So wurde der Herbstmarkt trotz der Regenschauer einmal mehr zum beliebten Treffpunkt für die Menschen der Einhardstadt. Auch für einen Einkaufsbummel bot das Wochenende reichlich Gelegenheit. Der Herbstmarkt war mit einem verkaufsoffenen Wochenende verbunden, bei dem der örtliche Einzelhandel seine Türen öffnete und die Besucher zum Stöbern und Entdecken einlud. Wer durch die Straßen der Altstadt schlenderte, konnte das vielfältige Angebot der Geschäfte kennenlernen und den Marktbesuch mit dem einen oder anderen Einkauf verbinden.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Das umfangreiche gastronomische Angebot ließ kaum Wünsche offen und bot für jeden Geschmack etwas Passendes. Ob herzhafte Kleinigkeiten oder ein Getränk in geselliger Runde – auch kulinarisch hatte der Herbstmarkt einiges zu bieten. Musik durfte bei dem bunten Treiben natürlich nicht fehlen. Am Samstag begleitete Alex von „Neon Lights“ das Marktgeschehen musikalisch. Zwar etwas abseits des unmittelbaren Blickfelds, aber dennoch gut hörbar, sorgte er für die passende Stimmung.
Am Sonntag übernahm Eddy Zinn die musikalische Unterhaltung auf dem Marktplatz. So zeigte sich der Herbstmarkt auch bei wechselhaftem Wetter von seiner geselligen Seite.
Zwar blieb der erhoffte goldene Oktober aus, doch Begegnungen, Musik, kulinarische Angebote und Einkaufsmöglichkeiten lockten die Besucher in die Innenstadt. Der Regen gehörte diesmal dazu – die Freude am gemeinsamen Erleben ließen sich die Seligenstädter davon jedoch nicht nehmen.
(Text: ah)

