Projekt “Medienqualifizierung im Bildungshaus” überzeugt Jury

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Foto: Gestellt von Kreisstadt Dietzenbach

DIETZENBACH (PM) – Digitaler Kick-off mit dem „Büro für Medienbildung“ & JUSTiQ
Das Bildungshaus der Kreisstadt hat gemeinsam mit dem „Büro für Medienbildung (BfM Büro für Medienbildung gGmbH)“ die Deutsche Telekom Stiftung und die „Ich kann was!“-Jury mit ihrem Projekt „Medienqualifizierung im Bildungshaus“ überzeugt: Aus 525 Bewerbungen wurde es neben 76 anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit deutschlandweit für eine Förderung ausgewählt.

Punkten konnten die beiden Akteure mit einem kreativen, handlungsorientierten Konzept, das digitale Kompetenzen vermittelt und mit zusätzlicher technischer Ausstattung sowie Fortbildungen die medienpädagogische Arbeit im Bildungshaus optimiert. „Mit der Förderzusage erlangen wir einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg zu einem festverankerten Medienkonzept“, freut sich die Bildungshausleiterin, Maud Möller. Durch die Fördermaßnahme des Kreises, unterstützt durch ESF und Bundesmitteln, JUGEND STÄRKEN im Quartier, wurde bereits der Medien – Raum modernisiert. In einem zweiten Schritt konnte in 2020 W-Lan in das Bildungshaus einziehen. „Jetzt geht es weiter“, so Möller. Die Förderung durch die Telekom-Stiftung ermöglicht nun in 2021 digitale und mediale Kompetenzen in der Kinder– und Jugendarbeit verstärkt aufzugleisen. Pädagogisches Personal, Honorarkräfte und ebenso Jugendliche als Multiplikatoren werden fortgebildet, sodass sie eigenständig medienpädagogische Angebote in den Bildungsalltag integrieren können.

Die Fortbildung befähigt die Teilnehmenden vielfältige Projekte mit jungen Menschen umzusetzen, die die in der Strategie der Kultusministerkonferenz mit dem Titel „Bildung in der digitalen Welt“ genannten Kompetenzbereich fördern. „Die medienpädagogische Arbeit soll mit den regulären Angeboten des Bildungshauses verschmelzen und so dauerhaft Einzug halten. Medienpädagogik wird in Zukunft immer wichtiger werden und dass wir unter so vielen Bewerbungen ausgewählt wurden zeigt, dass die konzeptionelle Ausrichtung des Bildungshauses passt. Es ist ein schöner Erfolg für das Bildungshausteam“, erklärt Erster Stadtrat und zuständiger Sozialdezernent Dr. Dieter Lang. Bei der digitalen Kick-off Veranstaltung wurden Wünsche und Ideen gesammelt. Gleichzeitig bekamen die Teilnehmenden einen ersten Einblick in vielfältige digitale Tools von selbstgemachten Comics über interaktive Videos bis zum Gestalten von kollaborativen Pinnwänden und digitalen Gruppenräumen.

„Kinder- und Jugendliche brauchen Zugang zu unterstützenden Angeboten,
auch – oder sogar verstärkt – in Zeiten des Lockdowns. In diesem Projekt bekommt das Bildungshaus neue Werkzeuge an die Hand für eine kreative Kinder- und Jugendarbeit, die sich im Lockdown und darüber hinaus als Bereicherung von Präsenzangeboten einsetzen lassen“ berichtet Mila Hundertmark, Geschäftsführerin des Büros für Medienbildung. „Bei der Herstellung digitaler Produkte werden die Jugendlichen Zugang zu digitalen Tools erhalten und lernen sich mit diesen kreativ auszudrücken. Sie erlernen sich sicher in den Medien zu bewegen und reflektieren den eigenen Medienumgang“, erklärt Maud Möller.

Sie hat dabei die Zielsetzung klar im Blick: „Die Kinder und Jugendlichen sollen befähigt werden, um für Gefahren im Internet gewappnet zu sein und Medien kompetent, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen.“ Dies sei ein wichtiges, zukunftsfähiges und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung existenzielles Thema. „Ich kann was!“ ist ein Projekt der Deutsche Telekom Stiftung. Unter dem Motto „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ fördert sie damit Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die Themen und Herausforderungen der Alltagswelt der Kinder und Jugendlichen gezielt mit der Vermittlung von digitalen Kompetenzen verbinden. Weitere Informationen zu „Ich kann was!“ und zu den geförderten Projekten unter www.telekom-stiftung.de/ikw.