Sporthallenbau Sportfreunde geht weiter

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Vereinsvorsitzender Rudi Ott und Architekt Stephan Mathes (Foto: gestellt von Axel Hampe)

RODGAU (PM) – „Es ist alles in Ordnung“, erklärt der Sportfreundevorsitzende Rudi Ott und Architekt Stephan Mathes vom Architektenbüro Mathes&Neumann lächelnd. Nachdem alle Vorarbeiten erledigt waren, konnte im vergangenen Jahr die Bodenplatte auf dem Gelände neben dem Feuerwehrhaus Rodgau-Mitte in Jügesheim  im Mai gegossen werden.

 

Dann tat sich lange Zeit nichts mehr und  Rudi Ott wurde oft gefragt, was denn da los sei. „ Die Firma, die die Wände für die Sporthalle herstellt, die in Holzrahmenbauweise erstellt werden, hatte zwar auch durch die Pandemie Probleme in der Lieferkette, aber wir sind trotzdem eigentlich noch ziemlich im Zeitplan“, betont der Vorsitzende. Angekündigt war erst einmal Februar /März, aber dann ging es am 22.Februar los und zwei Wandteile sind inzwischen schon gesetzt. Anhand der Balken auf dem Boden, kann man auch schon die Raumeinteilung des Erdgeschosses erkennen. Jetzt wird es auch Schlag auf Schlag weitergehen und jeden Tag soll man den Fortschritt sehen können. Angeliefert werden ganze Wandteile,  die schon alle nötigen Aussparungen für Fenster, Türen und Kabeln haben. „Bei kleineren Gebäuden geht das sicher schneller, aber das hier ist eine andere Größenordnung. Zwei große Lagerhallen bei der Herstellerfirma ist voll mit Teilen für unsere Halle“, so Rudi Ott.

 

Die Halle wird 30 mal 15 Meter große und neben dem großen Sportbereich mit einer Deckenhöhe von 6 Metern, finden sich dann im Gebäude auch zahlreiche weitere Räume – Geschäftsstelle, Umkleideräume, Toiletten, Bistro oder auch Küche. „ Hier wird alles Nötige vorhanden sein“, betont Architekt Mathes, „lediglich den Wunsch nach einer Kellerbar konnten wir wegen der großen Kosten nicht erfüllen.“ Schon so wird der Bau etwa 2 Millionen Euro kosten.  Trotz der fehlenden Einnahmen aus den Veranstaltungen, die wegen der Einschränkungen durch  Corona nicht durchgeführt werden konnten (Kuli Woche, Fastnacht), ist die Finanzierung ist immer noch gesichert allerdings würde  man sich immer über Spenden freuen. Etwa Mitte Mai soll dann der „Rohbau“ mit Dach stehen. Danach geht es mit Fenster und Außenputz weiter. Anschließend kann mit dem Innenausbau angefangen werden. Da will der Verein  auch einiges an Eigenleistung bei Trockenbau einbringen. Viele Dinge müssen aber bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung durch Fachfirmen erledigt werden. Wenn alles wie geplant weitergeht, dann soll die Halle  Mitte 2022 fertig sein.