Bund fördert Hallenbad in Münster mit 2 Millionen Euro

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Bildunterschrift: Bürgermeister Joachim Schledt und die Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes bei einer Begehung des geschlossenen Münsterer Hallenbades. (Foto: GM/Mittmeyer-Riehl)

MÜNSTER (PM) – Gute Nachrichten aus Berlin für Münster: Wie die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, Astrid Mannes (CDU), berichtet, erhält die Gemeinde Münster für die bauliche und technische Sanierung des seit Sommer 2019 geschlossenen Hallenbades eine Förderung in Höhe von 2 Millionen Euro vom Bund.  

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Mannes freut sich, dass ein Projekt aus ihrem Wahlkreis eine hohe Fördersumme erhält: „Das Münsterer Hallenbad wird auch von Besuchern der umliegenden Städte und Gemeinden schmerzlich vermisst und ist für den Schulschwimmunterricht für zahlreiche Schulen eine wichtige Einrichtung. Mit den 2 Millionen Euro aus Bundesmitteln kann die Gemeinde die Sanierung im nächsten Jahr in Angriff nehmen.“ Als Vertreterin des Wahlkreises Darmstadt setzt sich Astrid Mannes für die Förderung der Kommunen durch den Bund ein und unterstützt Bewerbungen aus ihrem Wahlkreis in Berlin.

„Ein starkes Signal für Münster“

Auch Münsters Bürgermeister Joachim Schledt zeigt sich über die Ankündigung aus Berlin erfreut: “Mit der Förderung aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten rückt unser Ziel, das Münsterer Hallenbad zu erhalten, in greifbare Nähe. Das ist ein starkes Signal für Münster und die gesamte Region. Gerade für Kinder auch aus den umliegenden Kommunen, die hier ihre Schwimmkurse besucht haben, war die Schließung des Bades vor rund anderthalb Jahren ein herber Verlust. Auch die älteren Mitbürger/innen vermissen ihre Bewegungskurse im Wasser. Ein Hallenbad ist nicht einfach nur eine Freizeiteinrichtung, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung der Jüngsten und Gesundheitsförderung der gesamten Bevölkerung. Ganze Generationen haben hier in Münster Schwimmen gelernt. Wir tun alles dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt.”

Immer mehr Nichtschwimmer

„Immer mehr Kinder können nicht sicher schwimmen – ein gefährlicher Trend, der durch das Schwimmbad-Sterben beschleunigt wird“, so Astrid Mannes weiter. „Hallenbäder stehen ganzjährig und unabhängig von der Witterung für Schwimmkurse und den Schulschwimmunterricht zur Verfügung. Daher wird jedes Hallenbad in der Region dringend benötigt.“ Zufälligerweise vor genau 50 Jahren wurde im März 1971 das Hallenbad in Münster eingeweiht. Mittlerweile sanierungsbedürftig und geschlossen, war die Zukunft bislang ungewiss. „Die Ankündigung des Bundes, sich mit 2 Millionen an der Sanierung zu beteiligen, ist genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Münster macht dadurch einen großen Schritt in Richtung Wiedereröffnung seines Hallenbades“, sind sich Astrid Mannes und Joachim Schledt einig.