Mit schneller Behandlung zum Erfolg: Schulterchirugie

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Chefarzt Dr. med. Klaus Eisenbeis. Foto: lpr

SELIGENSTADT (PM/LPR) – Schmerzen sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen – und schon gar nicht, wenn sie in der Schulterregion bestehen. Nach Rücken- und Kniebeschwerden sind Schulterschmerzen die häufigste Störung des Halte- und Bewegungsapparates.

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Das weiß auch Dr. med. Klaus Eisenbeis, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Asklepios Klinik in Seligenstadt, und rät deshalb frühzeitig einen Experten aufzusuchen, um Langzeitschäden zu verhindern. Seine Abteilung hat sich unter anderem auf Schulterchirurgie spezialisiert und ist dafür im Rhein-Main-Gebiet und weit darüber hinaus bekannt.

Die Gründe für Schmerzen in der Schulter sind verschieden. Oftmals sind es Muskeln und Bänder, die beschädigt sind, oder Knochen und Gelenk, die erkrankt sind. Auch Unfälle können dazu führen, dass ein Patient früher oder später Schmerzen entwickelt. Sollte das der Fall sein, müsse er gerade in dieser Situation schnell einen Arzt aufsuchen. Doch auch ohne Verletzung und andere Vorkommnisse, die die Schmerzen erklären könnten, sei ein Besuch bei einem Experten ratsam. „Damit das Gelenk beispielsweise nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, müssen wir schnell handeln können. Wer über vier bis sechs Wochen Schulterschmerzen hat, sollte dringend Hilfe bei einem Experten suchen, um dauerhafte Schäden zu vermeiden“, sagt Dr. Eisenbeis. Da Schulterschmerzen auch als Begleiterscheinung bei anderen Krankheiten auftauchen können, sei vor allem eine gründliche Untersuchung nötig, um die beste Behandlung einschlagen zu können. Besonders häufig klagen beispielsweise Diabetespatienten oder solche mit Schilddrüsenproblemen über Schulterschmerzen. Um die genauen Ursachen herauszufinden, setzen Eisenbeis und sein Team unter anderem Röntgenverfahren, Kernspintomographien und Ultraschalluntersuchungen ein. „Grundsätzlich versuchen wir erst einmal konservative Behandlungen, etwa durch Physiotherapie und Medikamente. Wenn sich nach längstens drei Monaten immer noch keine Besserung zeigt, besprechen wir mit den Patienten die Option einer Operation“, erklärt der Chefarzt. Ursachen wie Schäden an Sehnen der Rotatorenmanschette müssen zumeist operativ behoben werden. Die Eingriffe werden mittlerweile ausschließlich minimalinvasiv per Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt, das bedeutet, dass der Einschnitt klein ist, die Wunde schnell verheilt und der Patient dadurch schon kurze Zeit später wieder Einsatzfähig ist.

In manchen Fällen ist ein künstliches Schultergelenk die einzige Option, um die Beschwerden zu bekämpfen. Da die Fallzahlen in diesem Bereich aktuell noch seltener sind als bei Hüft- und Kniegelenkoperationen, rät Dr. Eisenbeis dazu, einen Spezialisten mit viel Erfahrung aufzusuchen. „Das Team an der Asklepios Klinik in Seligenstadt hat dieses Operationsverfahren ausgereift und führt es routiniert durch. Patienten, die an Arthrose, komplexen Oberarmkopfbrüchen oder entzündlichen Gelenkerkrankungen leiden, können mit einer Schulterendoprothese wieder schmerzfrei sein und an Lebensqualität gewinnen“, sagt der Spezialist.