Volkshochschule in Egelsbach unter neuer Leitung

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Foto: VHS

EGELSBACH (PM) – Seit 1. März dieses Jahres hat die Volkshochschule in Egelsbach mit Anke Dimitriou eine neue Leiterin.

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Die gelernte Musik-und Theaterpädagogin blickt auf ein bewegtes Leben über mehrere Aufenthalte im englischsprachigen Ausland und zuletzt im Projektmanagement in Tartu, Estland, zurück. Nach Egelsbach hat es die ursprüngliche Fränkin durch ihren Mann verschlagen: „Mein Mann ist Ur-Elschbächer und ich finde es spannend, dass ich hier in meinem Wohnort in einer so wichtigen Kultureinrichtung aktiv mitwirken kann.“, freut sich die 41-jährige Mutter von drei Söhnen, die auch die Musikschule besuchen. Heike Nierenz, die bisherige Leiterin der vhs erklärt, dass die neue Aufteilung der Leitung für die Besucher der Alten Schule keine Auswirkung hat: „Lediglich intern hat sich die Struktur verändert, da ich jetzt nur noch für die Musik-und Ballettschule verantwortlich bin und nicht mehr für die Volkshochschule.“

Dimitriou übernimmt von ihrer Vorgängerin nicht nur die Leitung der vhs Egelsbach sondern auch den Bereich der Städtepartnerschaften und den Bereich Kultur/Vereine und hebt die bisher geleistete Arbeit würdigend hervor: „Frau Nierenz und das Team haben mich sehr herzlich aufgenommen und wunderbare Arbeit geleistet, auf der ich aufbauen kann.“ Konkret möchte Dimitriou gern zusätzlich noch mehr jüngere Teilnehmer*innen gewinnen und die digitale Komponente sei es für Öffentlichkeitsarbeit, Kurse oder Internetpräsenz erweitern.

Ein Thema, das gerade in der jetzigen Zeit mehr Relevanz denn je hat. Bürgermeister Tobias Wilbrand kommentiert: „Die Pandemie ist eine große Herausforderung für den gesamten Kulturbetrieb und somit auch für unsere vhs. Mir ist wichtig, dass wir so viele Angebote wie vertretbar durchführen, denn unsere Dozenten*innen leben zum Teil von diesen Projekten und für einige unserer Gäste ist es eine der seltenen Möglichkeiten auf geistige Nahrung außerhalb der eigenen vier Wände. Ich wünsche Frau Dimitriou ein gutes Ankommen und Einarbeiten trotzt dieser turbulenten Zeiten und hoffe, dass sich unsere Zusammenarbeit so positiv weiterentwickelt, wie sie sich in den ersten Tagen gezeigt hat.“