Neue pädagogische Fachberaterinnen in Büchnerstadt Riedstadt

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Die Fachberaterinnen Sonja Dorsch und Nadja Pfitzner (von links) (Foto: Stadt Riedstadt)

Impulsgeberinnen und Lösungsfinderinnen

RIEDSTADT(PM) – „Es ist eine echte Bereicherung, eine Kollegin zu haben, mit der ich mich austauschen kann“, sagt Sonja Dorsch und Nadja Pfitzner nickt zustimmend. Seit September 2020 haben die beiden pädagogischen Fachberaterinnen die Nachfolge der langjährigen Kita-Fachberaterin Heidi Rinker angetreten.

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Beiden gefiel die Idee, dass bei der Büchnerstadt Riedstadt Stellen grundsätzlich teilbar sind. Fachberaterinnen sind beide mit großer Begeisterung und Überzeugung, doch daneben haben sie sich die Arbeit ein wenig aufgeteilt: Pfitzner ist zuständig für Aus- und Fortbildung sowie die Schulkindbetreuung, Dorsch für die Personalgewinnung von ausgebildeten Fachkräften, Integration sowie für die Kita-Aufnahmen. Die Fachberaterinnen schätzen nicht nur den wertschätzenden Austausch untereinander, für sie ist der Teamgedanke auch im Umgang mit der ganzen „Kita-Familie“ – mit Erzieherinnen, Eltern und Kindern – spürbar zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. „Sich gemeinsam auf den Weg zu machen mit allen an Kita Beteiligten ist mir wichtig. Wir begleiten den ganzen Prozess“, erklärt Pfitzner und Dorsch ergänzt: „Wir entwickeln das gemeinsam und geben Dinge nicht einfach vor. Ich sehe mich als Impulsgeberin und Lösungsfinderin.“

Nadja Pfitzner hat ganz klassisch eine Erzieherinnenausbildung absolviert und dazu noch berufsbegleitend Bildungs- und Sozialmanagement in Koblenz studiert. Sie hat Erfahrung auch in der Leitung von Kitas und hatte zuletzt im Familienzentrum Biebesheim sowohl mit Senioren gearbeitet, als auch unter anderem PEKiP-Gruppen geleitet. „Mich reizt das Vielfältige“, erklärt sie auch zu ihrem Herzenswunsch, als Fachberaterin tätig zu werden. Besonders freut sich die Mutter dreier Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren, dass sie in Riedstadt für die Ausbildung zuständig ist. „Mir ist es wichtig zu schauen, was brauchen unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen, wie kann ich sie unterstützen und begleiten. Es ist sehr reizvoll, das Potential für die persönliche Weiterentwicklung zu entdecken und zu fördern. Das bereichert auch mich und die eigene Arbeit“, sagt Pfitzner.

Gerade im Bereich Ausbildung wird in der Büchnerstadt viel angestoßen: Seit letztem Jahr können durch eine Kooperation mit der Werner-Heisenberg-Schule, Fachschule für Sozialwesen in Rüsselsheim, angehende Erzieher*innen den praktischen Teil ihrer „praxisintegrierten vergüteten Ausbildung“ (Piva) in Riedstädter Einrichtungen absolvieren.  Die ersten drei angehenden Fachkräfte – darunter ein Mann – haben im letzten Sommer ihre Ausbildung begonnen, in diesem Jahr kommen noch mindestens zwei weitere Piva-Auszubildende hinzu. Doch Pfitzner hat noch weitere Pläne und will demnächst mit zwei weiteren Fachschulen Kooperationsverträge abschließen. „Das Interesse sowohl an Piva als auch an einem Anerkennungsjahr bei uns ist sehr groß“, berichtet sie.

Sonja Dorsch ist examinierte Krankenschwester und hat erst berufsbegleitend ein Bachelor-Studium „frühkindliche inklusive Bildung“ in Fulda absolviert und anschließend noch einen Master Soziale Arbeit und Bildung drangehängt. Entsprechend ihres Studiums ist der Kindheitspädagogin das Thema Integration ein wichtiges Anliegen. An ihrer Arbeit liebt sie die Vielfalt. „Es ist sehr abwechslungsreich und sehr bereichernd, mit so vielen verschiedenen Menschen in den Kitas zusammenzuarbeiten. Ich mag aber auch die Verwaltungsarbeit“, erklärt die Mutter eines 16jährigen und eines fast 18jährigen Sohnes.