Evangelische Kirche und „Stepi“ geben Impulse zu Karfreitag und Ostern

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Foto: Ev. Dekanat Dreieich-Rodgau

DREIEICH (PM) – Zum zweiten Mal stehen die Kar- und Osterwoche voll im Zeichen von Corona. In den düsteren Zeiten einer Pandemie wendet sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) deshalb mit einem farbenfrohen Schreiben zu den Feiertagen auch an die rund 75.000 Kirchenmitglieder im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau.

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Unter dem Motto „#Osterhoffnung“ zeigt es auf 16 bunten Seiten, wie Ostern gerade in der Krise Kraft geben kann. Außerdem gibt es Tipps, wie es möglich ist, auch alleine oder im kleinen Familienkreis zuhause stimmungsvoll an den Festtagen eine Hausandacht zu feiern. Leitfarbe des Trostbriefs ist ein knalliges Rot, das als Symbol für die Farbe des Lebens gilt.

Kirchenpräsident: Botschaft der Hoffnung per Post nach Hause bringen

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung beschreibt in der Postsendung das herausfordernde Leben in der Corona-Pandemie zwischen Überforderung, Existenzangst und Todesfurcht. Jung: „Besonders bedrückend ist das Leiden und Sterben vieler Menschen. Hinter jedem Tod steht ein einzelner Mensch mit seinem Schicksal und den Angehörigen mit ihrem Leid. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei ihnen. Mittlerweile können wir aber auch wieder mit größerer Zuversicht nach vorne schauen. Neue Perspektiven tun sich auf. Menschen können geimpft werden. Es ist großartig, dass dies möglich ist. Die Frühlingsmonate schenken neuen Lebensmut. An Ostern feiern wir Christinnen und Christen, dass der Tod nicht das letzte Wort behält, sondern das Leben siegt. Es ist das Fest der großen Hoffnung auf Gottes Liebe, die uns umgibt – in diesem Leben und darüber hinaus. Wir möchten Ihnen gerne etwas von dieser Botschaft und dieser Hoffnung nach Hause bringen.“ Die Aktion #Osterhoffnung gehört zur Reihe der „Impulspost“-Sendungen, mit der die EKHN ihre Mitglieder regelmäßig Anstöße zu Glaubens- und Lebensthemen gibt.

„Stepi“: Gemeinsam mit der Kirche Mut in der Pandemie machen

Bei den Vorbereitungen der Aktion #Osterhoffnung hat sich durch die Vermittlung der Kirchengemeinde Hattersheim spontan auch eine außergewöhnliche Zusammenarbeit mit dem früheren Kult-Trainer von Eintracht Frankfurt, Dragoslav Stepanović, ergeben. „Stepi“ kam auf die Kirche zu und wollte dabei helfen, ein hoffnungsvolles Zeichen in der Pandemie zu setzen – und tat dies unter dem Motto, mit der berühmt wurde: „Lebbe geht weider.“

Foto: Ev. Dekanat Dreieich-Rodgau

Mit einem Video, das vor allem für soziale Netzwerke gedacht ist, macht der Kulttrainer nun gemeinsam mit der evangelischen Kirche Mut in der Corona-Pandemie. Der serbisch-orthodoxe Christ erzählt darin die biblische Auferstehungsgeschichte nach. Die freie Textvorlage basiert auf dem Johannesevangelium (Kapitel 20, Verse 11-18). Das Ostervideo finden Interessierte im Internet unter dem Shortlink ekhn.link/stepi.

Angebote zu #Osterhoffnung im Internet

Neben dem Video mit Stepanović wird die Aktion #Osterhoffnung auch mit Angeboten im Internet verknüpft. Die Internetseite www.osterhoffnung.de gibt unter anderem Tipps für den Besuch von vornehmlich digitalen Gottesdiensten oder besonderen Osterkationen vor Ort. Zudem bietet sie Hinweise, wie Familien mit Kindern Ostern auch in der Pandemie feiern können und eine Ostergeschichte auf Hessisch. Unterstützt wird das Angebot in den sozialen Medien der EKHN bei Instagram, Facebook und Twitter mit dem Hashtag #Osterhoffnung.

Zusammenfassung Web-Angebote:

• Internet: www.osterhoffnung.de
• Osterfilm mit Dragoslav Stepanović im Internet auf www.osterhoffnung.de
• oder Youtube: ekhn.link/stepi.
• Digitale Pressemappe mit Grafiken, Video, Fotos, weiteren O-Tönen von Dragoslav Stepanović: http://ekhn.link/nZKHd