Asklepios Paulinen Klinik erweitert Behandlungsspektrum

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Dr. Endre Szücs Foto: lpr

Jetzt non-invasive kardiologische Versorgung möglich – Herzinsuffizienz betrifft vier Millionen Deutsche

 WIESBADEN (PM/LPR) – Dr. Endre Szücs, Facharzt an der Asklepios Paulinen Klinik (APK), wurde jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ zuerkannt.

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Damit bestätigt die renommierte medizinische Fachgesellschaft der APK ihre erweiterte Expertise bei der Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz zusätzlich zu den bisher etablierten Methoden. Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt. Bundesweit leiden nach Angaben der Deutschen Herzstiftung rund vier Millionen Menschen an der schwerwiegenden chronischen Erkrankung – Tendenz steigend. An der APK können jetzt Patienten dank modernster nicht-invasiver kardiologischer Versorgung State-of-the-art diagnostiziert und therapiert werden. Dabei werden individuelle Medikation und Rehabilitation kombiniert mit weiteren Maßnahmen. Die langjährige Arbeit auf der medizinischen (MKII) – geriatrischen Stationen wurde jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mit der Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ belohnt.

Die Volkskrankheit Herzinsuffizienz

Herzschwäche stellt eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Sie führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und folglich mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dadurch werden auch andere Organe geschädigt. Typische Beschwerden sind Atemnot, Leistungsschwäche und Wasser in den Beinen, ggf. Herzrhythmusstörungen – im schlimmsten Fall kommt es zum plötzlichen Herztod.

Herzschwäche ist die Folge anderer Erkrankungen, vor allem von Herzinfarkt, Herzklappenfehlern, Herzmuskelentzündungen, Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck. Die akute Herzschwäche führt zu einem plötzlichen Leistungsabfall, die chronische entwickelt sich schleichend und oft unbemerkt. Ohne Therapie sterben 50 Prozent der Betroffenen innerhalb von fünf Jahren. Deshalb ist es das Ziel der Behandlung, die Lebenserwartung der Patienten zu steigern und ihre Lebensqualität zu optimieren.

Die gute Nachricht: Die moderne Medizin hat viele Mittel, um ein normales Leben mit Herzschwäche zu ermöglichen und auch die Erwerbsfähigkeit von jüngeren Patienten zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Sie stehen jetzt in der APK zur Verfügung.