„Rettet Jasmins Leben!“ – Junger Mann kämpft für die Liebe seines Lebens

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Foto Winter

WEITERSTADT/KÖLN (PM) – Die 29-jährige Jasmin aus Weiterstadt steht mitten im Leben. Immer an ihrer Seite: Freund Mirko. Seit fünf Jahren sind sie unzertrennlich. Beide reisen leidenschaftlich gerne. Ein Leben ohne einander können sie sich nicht vorstellen. Doch dieser Wunsch ist in Gefahr. Denn Jasmin ist lebensbedrohlich erkrankt: Diagnose Blutkrebs. Nur ein passender Stammzellspender kann ihr Leben retten.

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Wer helfen möchte, kann sich über www.dkms.de/jasmin ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so vielleicht zum Lebensretter werden. Der Bürgermeister von Weiterstadt, Ralf Möller, übernimmt die Schirmherrschaft der Aktion. Jasmin und Mirko – eine große Liebe. Seit fünf Jahren sind sie unzertrennlich Sie reisen viel und gerne, sind neugierig auf fremde Menschen und Kulturen. Lanzarote ist ihre größte Leidenschaft, dort würden sie später gerne einmal leben. Sie sind ein gutes Team, planen ihre Zukunft, möchten zusammen alt werden. „Wir hatten das schönste Leben der Welt“, sagen beide. Doch dann kommt alles anders.

Jasmin möchte sich sportlich betätigen und gleichzeitig ein wenig abnehmen – schließlich steht der Sommer bald vor der Tür. Sie kauft sich einen Hula-Hoop-Reifen, um den Bauch zu trainieren. Am nächsten Tag entdeckt sie ungewöhnlich blaue Flecken, die nicht allein durch die Übungen zu erklären sind. Kurze Zeit später fallen Mirko an ihren Füßen viele kleine rote Punkte auf. Er drängt sie, ihren Hausarzt aufzusuchen. Dieser findet zunächst keine schlüssige Erklärung. In den darauffolgenden Tagen wird ihr zunehmend schwindelig, sie fühlt sie schwach und schlapp. Wieder sucht Jasmin ihren Arzt auf, jetz wird ein großes Blutbild gemacht. Dann kommt ein Anruf, der das Leben der beiden schlagartig ändert: Der Arzt bittet Jasmin in seine Praxis zu kommen, aber nicht alleine, sondern in Begleitung. Sofort machen sich die beiden auf den Weg. Verständlicherweise ist Jasmin in heller Aufregung, Mirko versucht sie zu beruhigen. Im Behandlungszimmer ist es still, dann fällt der Satz: Es besteht Verdacht auf Blutkrebs. „Von einer Sekunde auf die andere stand die Welt still. Mir blieb die Stimme und die Luft zum Atmen weg. Diese Diagnose überstieg einfach unsere Vorstellungskraft. Jasmin saß neben mir, sie starrte nur auf den Boden und dann fing sie schrecklich an zu weinen. Doch uns blieb kaum Zeit zum Nachdenken“, erinnert sich Mirko.

Direkt nach dem Gespräch packen sie die nötigsten Sachen und fahren in die Uniklinik nach Frankfurt. Viele Blutuntersuchungen und eine Knochenmarkpunktion bestätigen den Verdacht des Hausarztes. Sofort wird die Chemotherapie eingeleitet. Das war vor einem Monat. Seitdem ist das Krankenzimmer Jasmins zu Hause. Wegen der harten Corona-Vorschriften darf Mirko sie nicht besuchen. Aber egal, was sie sich wünscht – Mirko tut alles, um ihr diese schwierige Zeit zu erleichtern. Er bringt ihr frische Klamotten, kocht ihr Spaghetti Bolognese, überrascht sie mit kleinen Aufmerksamkeiten. Er übergibt alles den Ärzten, die es dann an Jasmin weiterreichen. Von morgens bis Abends schreiben sie sich Nachrichten, telefonieren und schicken sich Videos. Jasmin ist glücklich, dass Mirko, aber auch ihre Familie und ihre Freunde so bedingungslos hinter ihr stehen. Das alles gibt ihr die nötige Kraft zu kämpfen. Diese Kraft braucht sie auch. Denn inzwischen steht fest, dass nur ein passender Spender ihr Leben retten kann. Um nicht nur im Wartemodus zu verharren, sondern selbst aktiv zu werden und die Suche nach einem „genetischen Zwilling“ zu unterstützen, rufen Mirko, ihre Freunde und Familien deshalb gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzieller Stammzellspender:innen registrieren zu lassen. Denn ohne Fremdspender:in kann Jasmin den Krebs nicht besiegen. Nach dem ersten Schock hat Jasmin sich gefasst und ist entschlossen zu kämpfen: „Ich möchte leben. Mit Haut und Haaren. Und vor allem möchte ich mit Mirko alt werden. Er tut alles für mich. Er ist jetzt schon mein Lebensretter. Es gibt so viele Dinge, die wir noch gemeinsam vorhaben. Für mich gibt es viele Gründe zu kämpfen.“

Jasmin selbst steht der DKMS schon seit ihrer Volljährgkeit als potentielle Spenderin zu Verfügung, um Blutkrebspatienten zu helfen. Doch plötzlich ist sie es, die Hilfe braucht. Denn sie kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um diesen Menschen zu finden, lässt Mirko nichts unversucht. Er bittet alle Bürger um Hilfe: „Jasmin ist die Liebe meines Lebens. Sie ist der liebevollste und empathischste Mensch, den man sich vorstellen kann. Seit der Diagnose spreche immer ganz bewusst von „wir“, damit sie in jeder Sekunde weiß, dass sie nicht alleine ist. WIR werden diesen schweren Weg gemeinsam gehen. Wenn alles überstanden hat, wollen wir heiraten. Jasmin kämpft, aber ohne passenden Spender kann sie es nicht schaffen. Daher bitte ich: lasst euch für den tollsten Menschen an meiner Seite registrieren. Nehmt an dieser Aktion teil und schenkt Jasmin das Größte und Wunderbarste, was es gibt – die Chance auf ein zweites Leben. Allen, die uns helfen, danken wir von ganzem Herzen.“

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Jasmin und anderen Patienten helfen und sich mit wenigen Klicks über www.dkms.de/jasmin die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen. Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhausabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.

Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen.

DKMS-Spendenkonto, Kreissparkasse Tübingen

IBAN: DE64 6415 0020 0000 2555 56

Verwendungszweck: LPS 733