Online-Umfragen und Videos zu Infoabenden: Radschnellwege

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Mit zwei Online-Veranstaltungen hat der Regionalverband FrankfurtRheinMain Ende März den Auftakt zu den Machbarkeitsstudien für die Radschnellwege Frankfurt – Hanau (FRM8) und Seligenstadt – Flughafen Frankfurt (FRM9) gestartet. Foto: Stadt Frankfurt
Bürgerbeteiligung bei den Radschnellwegen Frankfurt – Hanau und Seligenstadt – Flughafen Frankfurt

FRANKFURT (PM) – Mit zwei Online-Veranstaltungen hat der Regionalverband FrankfurtRheinMain Ende März den Auftakt zu den Machbarkeitsstudien für die Radschnellwege Frankfurt – Hanau (FRM8) und Seligenstadt – Flughafen Frankfurt (FRM9) gestartet.

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Nun sind Aufzeichnungen der beiden Abende im Internet als Videos zu finden. Außerdem laufen aktuell zu beiden Projekten Online-Umfragen, die allen Menschen offenstehen, die Vorschläge zu den Radschnellwegen haben. Rouven Kötter (SPD), Mobilitätsdezernent und Erster Beigeordneter des Regionalverbandes, sagt über diese Art der Bürgerbeteiligung: „Wir erhalten so Hinweise, Informationen und Anregungen mit wertvollen Vorort-Kenntnissen. Das vorhandene Daten- und Kartenmaterial ist natürlich ein gutes Fundament für die Arbeit der Fachleute, aber die Qualität der Machbarkeitsstudie profitiert enorm von der Mitarbeit der Bevölkerung.“ Die Online-Umfragen machen es möglich, dass frühzeitig eine ganze Reihe von Anregungen in die Arbeit an den Machbarkeitsstudien einfließen können. Die Studien starteten im Januar 2021 und werden voraussichtlich im Frühsommer 2022 fertig sein. Jetzt können die Teilnehmenden bereits ihren persönlichen Eindruck zu den vorgeschlagenen Trassenkorridoren vermitteln.

Die beiden Radschnellwege sollen den Osten des Regionalverbandsgebietes mit dem Kern der Region verbinden. Auf dem Schnellweg FRM8, sollen die Radfahrenden in Zukunft schnell und sicher zwischen Frankfurt, Offenbach, Mühlheim und Hanau pendeln können. Der Radschnellweg FRM9 betrifft Seligenstadt, Rodgau, Dietzenbach, Dreieich, Neu-Isenburg und den Flughafen. Bei den Informationsveranstaltungen Ende März ging es darum, Vorgehen, Herausforderungen und Ziele der Machbarkeitsstudien zu erklären. Auch die beauftragten Fachplanerinnen und Fachplaner von INOVAPLAN GmbH aus Karlsruhe und PGV aus Hannover waren mit von der Partie. Ein weiteres Anliegen war es, Fragen der Teilnehmenden zu klären. Etwa: Wie wird der Radschnellweg zukünftig aussehen? Wer darf auf ihm fahren? Wie werden solche Wege an das vorhandene Radwegenetz angebunden? Die Antworten und vieles mehr sind in den Aufzeichnungen zu sehen.

Die Links zu den Online-Umfragen und den Veranstaltungsvideos sind auf der Internetseite des Regionalverbandes unter www.region-frankfurt.de/rsw (Reiter FRM8 und FRM9) zu finden. Noch bis zum Sonntag, 9. Mai, ist es möglich, an der Umfrage teilzunehmen.