Kunstforum mit „Sound of Seligenstadt LIGHT“ am Start

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Für vollen Bigbandsound steht die Jazzbigband der Musikschule (Foto: Jazzbigband)

Optimismus ist beim Kunstforum Seligenstadt angesichts fallender Inzidenzzahlen und weiterer vorsichtiger Lockerungen der Corona-Beschränkungen angesagt: Mit dem kleinen Open-Air-Musikfest „Sound of Seligenstadt LIGHT“ startete der Verein am Samstag, 3. Juli in die kulturelle Sommersaison, nachdem schon auf das beliebte große Musikfestival gleichen Namens verzichtet werden musste.

Auf der Bühne im Hof des Hans-Memling-Hauses in Seligenstadt (an der Basilika) präsentierte sich am Nachmittag des 3. Juli die „Jazzbigband der Musikschule“ mit dem Saxophonisten Stefan Weilmünster. Seit seiner Gründung im Sommer 2001 hat sich das Ensemble zu einer semiprofessionellen Bigband entwickelt, das unzählige spannende Konzertprogramme erarbeitet hat. Das Repertoire umfasst neben Swing Standards der Ära Ellington und Count Basie Stücke aus dem Bereich des Funk, jazzige Poparrangements und moderne Bigbandliteratur beispielsweise von Bob Mintzer. Ergänzt wird das 18-köpfige Ensemble von der Mainhäuser Sängerin Birgit Reuter.

Gefolgt wird sie von der Coverband „Melibokus“ mit der Sängerin Elke Hüfner. 1985 in Seligenstadt gegründet, hat sich die sechsköpfige Band stetig professionalisiert. Musikalisch arbeitet Melibokus konsequent daran, echte Klassiker aus Rock- und Popmusik mit modernen Charthits zu kombinieren. Große Hits aus verschiedenen Jahrzehnten werden live für eine lang vermisste Stimmung und gute Laune sorgen!

Um allen Corona-bedingten Auflagen gerecht zu werden, hatte das Kunstforum die Zahl der Besucher auf 200 Personen beschränkt, ein detailliertes Hygienekonzept erstellt und auf die Ausgabe von Essen verzichtet. Getränke, auch alkoholische, wurden in Flaschen angeboten. Die Gäste konnten auch ihr eigenes Picknick mitbringen und Gläser oder Becher, da diese aus hygienischen Gründen nicht vor Ort gespült werden. Die Datenerfassung erfolgte über Luca App oder die Corona App des Bundes. In Ausnahmefällen auch schriftlich. Zusätzlich galten weiterhin die AHA Regeln – und wer weiß, vielleicht erfolgen noch weitere Lockerungen.