Darmstadt: 45 Räder sind nun diebstahlgesichert

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(Foto: Polizeipräsidium Südhessen)

Beamte des 1. Polizeireviers haben im Laufe des Dienstags (29.) insgesamt 45 Fahrräder codiert, was diese für Straftäter als Beute weniger attraktiv macht und sie leichter zuzuordnen sind.

Nach der Veröffentlichung des Datums der Präventionsveranstaltung waren die angebotenen Termine innerhalb weniger Stunden vergriffen. Coronabedingt wurden die Termine in einem Abstand von zehn Minuten geplant. Alle angemeldeten Fahrradbesitzerinnen und Fahrradbesitzer waren zudem gut vorbereitet und hatten alle erforderlichen Unterlagen wie den Eigentumsnachweis dabei, weshalb es zu keinen nennenswerten Verzögerungen kam. Unter anderem aufgrund der durchweg positiven Resonanz der Bürgerinnen und Bürger sind weitere Aktionen in Planung.

Bei der Fahrradcodierung wird mit Hilfe eines Spezialgerätes eine individuell, dem Besitzer zugeordnete Nummer in den Rahmen des Fahrrades gestanzt. Dieser enthält im Wesentlichen den Namen und die Adresse des rechtmäßigen Eigentümers in verschlüsselter Form. Bei Kontrollen kann die Polizei diesen entschlüsseln und schnell feststellen können, ob es sich hier um gestohlene Ware handeln könnte. Um das Fahrrad codieren zu lassen, wird der Personalausweis benötigt, zudem ist ein Eigentumsnachweis des Fahrrades erforderlich. Fahrradanhänger können ebenfalls codiert werden, Carbon- und Kinderfahrräder sind dagegen für die Codierung nicht geeignet. Bei E-Bikes oder Pedelecs wird gebeten, den Schlüssel für den Akku mitzubringen!

(Text: PM)