Empowerment für geflüchtete Frauen

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(Foto: Verein Netzwerk für Flüchtlinge Rödermark)

Im Rahmen des Projektes „Empowerment für Frauen“ des Vereins Netzwerk für Flüchtlinge Rödermark gibt es neben Kreativ- und Informationsangeboten auch einige sportliche Angebote, die sich an geflüchtete Frauen in Rödermark richten.

Den Auftakt im Sportbereich machte ein Treffen zum Boule spielen. Unter Anleitung von Sandra Jaxt lernten Frauen aus verschiedenen Ländern das in Frankreich so beliebte Freizeitspiel kennen. Spielort war der Maiglöckchenspielplatz in Ober-Roden, der eine Boule-Bahn hat. Das Angebot sprach besonders Frauen mit kleinen Kindern an, die der wunderbare Spielplatz begeisterte. Die Mütter konnten in der Zeit entspannt spielen und sich nebenbei mit den Organisatorinnen des Projektes und untereinander austauschen.

(Foto: Verein Netzwerk für Flüchtlinge Rödermark)

Als zweites Event im Sportbereich stand am 1. August eine Fahrradtour auf dem Programm. Die Frauen erlebten selbst, wie viel Freude eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen bringen kann. Der Spaß wurde auch durch einen heftigen Schauer auf dem Hinweg nicht gemindert. Ziel der Tour war die Thomashütte in Eppertshausen. Während die Frauen die Zeit für den Austausch nutzten, vergnügten sich die Kinder beim Ponyreiten oder auf dem Spielplatz. Die teilnehmenden Frauen waren überrascht, welche schönen Freizeitmöglichkeiten kostenlos nutzbar sind. Damit wird ein Ziel des Projektes, den Frauen das Leben in Deutschland nahe zu bringen und ihnen die Teilhabe daran zu ermöglichen, unterstützt. Einige nahmen sich fest vor, künftig auch mit der Familie neue Freizeitangebote auszuprobieren.

Das Projekt wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Kreis Offenbach im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Für den Inhalt der Projektbeschreibungen sind ausschließlich die genannten Projektträger*innen verantwortlich und es stellt keine Meinung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Hessischen Ministeriums des Innern und des Sports oder des Kreises Offenbach dar.

(Text: PM)

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