„Geschichten aus dem Zapfhahn“ für den guten Zweck

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(Foto: Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt / Rhein-Main)

Das Buch „Geschichten aus dem Zapfhahn“ umfasst 14 lustige, traurige und spannende Kurzgeschichten und wurde zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKHD) Frankfurt/Rhein-Main initiiert.

Die „gewonnene Zeit“ in Folge der Corona-Pandemie wollten die „Tataren“, eine Gruppe von Stammgästen aus Mogk’s Bierstubb in Frankfurt-Sachsenhausen, nutzen, um ihre Kreativität und poetische Ader zu entdecken. Auf Basis eines Bildes, welches in der Sachsenhäuser Bierkneipe hängt, haben sieben Laienschriftsteller Kurzgeschichten verfasst. Alle haben zum ersten Mal geschrieben. Nach der Lesung in Mogk’s Bierstubb waren alle begeistert von ihren schlummernden Fähigkeiten. „Mir war nicht bewusst, dass ich so kreativ sein kann.“, war das allgemeine Kredo. Also beschloss man, die Aktion mit einem weiteren Bild zu wiederholen. Wieder fanden die so unterschiedlichen Geschichten großen Anklang. So kam man auf die Idee, alle Geschichten in einem Buch zusammenzufassen und zu veröffentlichen. Die Kosten für die Bücher trugen die „Tartaren“ selbst. So konnte jeder Cent in die Spende fließen. Von der Idee begeistert, konnte man sogar Nele Neuhaus, die bekannte Autorin von vielen verfilmten Kriminalromanen, für ein Vorwort gewinnen.

Das Buch war gegen einen Mindestbetrag für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Frankfurt/Rhein-Main nur regional in Sachsenhausen erhältlich. Die Pandemie erschwerte allerding den Vertrieb erheblich. Trotzdem war die erste Auflage (200) schnell vergriffen. Eine zweite musste her. Mit den insgesamt 400 Bücher konnte eine Spendensumme von über 8.000 Euro generiert werden. Die Spendenübergabe fand feierlich mit den „Tartaren“ und Haupt- und Ehrenamtlichen des AKHD in Mogk’s Bierstubb statt.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Frankfurt/Rhein-Main in Trägerschaft des Deutschen Kinderhospizverein e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender oder lebensbedrohlicher Erkrankung. Qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter*innen entlasten die gesamte Familie im häuslichen Umfeld mit dem Ziel, die Lebensqualität zu unterstützen. Die Kernaufgabe liegt in der alltagspraktischen Unterstützung und Entlastung, der Förderung der Selbsthilfe sowie der Schaffung von Gesprächsangeboten.

Das gesamte Angebot ist für die Familien kostenfrei. Der Dienst finanziert sich überwiegend über Spenden. Die Mitarbeiter*innen und die Familien freuen sich über die großartige Idee der „Tartaren“ und ihren kreativen Einsatz für die Kinderhospizarbeit!

(Text: PM Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt / Rhein-Main)