Gelungene Premiere des HOCK-Cups

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Gekämpft haben die Baggerseepiratinnen beim HOCK-Cup. Am Ende reichte es für den zweiten Platz. (Foto: HSG)

Am vergangenen Samstag wurde erstmals der HOCK-Cup in der Sporthalle Nieder-Roden ausgetragen. Bei sommerlichen Temperaturen setzte sich am Ende der favorisierte HSV Solingen-Gräfrath durch. Die entscheidende Partie gewannen die Spielerinnen aus der 2. Bundesliga mit 21:17 gegen die SG 09 Kirchhof, die Rang zwei belegte. Dritter wurde der HC Rödertal, dank eines 18:15-Erfolges gegen die Gastgeberinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden.

Zu den Gewinnern gehörte auch das Organisationsteam des Cups um Jule Neubauer, Liane Keller und Thomas Rösgen. Der Ablauf des Turniers wurde von den Offiziellen der teilnehmenden Mannschaften gelobt. Die gelungene Umsetzung war nur durch das Engagement der zahlreichen Helfer aus dem Verein möglich. Das erwähnte auch der geschäftsführende HSG-Vorstand René Marzo während der Siegerehrung. Er bedankte sich dabei ebenso beim Namensgeber des Cups, der Firma Hock Abpresstechnik, Abfallbeseitigung und Recycling aus Großostheim.

Trotz der drei Niederlagen gegen die starke Konkurrenz fiel das sportliche Fazit bei den Baggerseepiratinnen überwiegend positiv aus. „Es ist schon eine tolle Sache, dass diese drei namhaften Gegner zu unserem Turnier gekommen sind“, betonte Christian Grzelachowski. „Das bedeutet eine kleine Anerkennung für das, was in Nieder-Roden in den letzten Jahren geleistet wurde“, sagte der Trainer der HSG-Damen. Solche Vergleiche seien für seine Spielerinnen ein Lernprozess, sowohl individuell als auch mannschaftlich. „Unabhängig von den Ergebnissen hatten wir uns selbst unsere Ziele gesetzt und diese Ziele haben wir weitgehend erreicht.“

Grzelachowski hob Torhüterin Larissa Vogt hervor, die eigens ihren Urlaub unterbrochen hatte und eine starke Leistung zeigte. Er lobte zudem die beiden Kreisläuferinnen Nell Gotta und Katharina Keller, die bis zur letzten Sekunde gefightet hätten. Nur das verlorengegangene letzte Spiel gegen den durch Verletzungen etwas geschwächten HC Rödertal wurmte ihn ein bisschen. „Die hätten wir mit einer geringeren Fehlerquote an diesem Tag schlagen können“, analysierte der Coach. „Um Erfolg zu haben, muss bei uns jedoch alles passen – diese Gewissheit wird uns über die gesamte neue Saison begleiten.“

Turnierverlauf
HSG Rodgau Nieder Roden – SG Kirchhof 14:23
HSV Solingen-Gräfrath – HC Rödertal 25:18
HSV Solingen-Gräfrath – HSG Rodgau Nieder-Roden 32:18
SG Kirchhof – HC Rödertal 19:14
SG Kirchhof – HSV Solingen-Gräfrath 17:21
HC Rödertal – HSG Rodgau Nieder-Roden 18:15
(gespielt wurden jeweils 2 mal 20 Minuten)

(Text: PM HSG Rodgau Nieder-Roden)