Räuberische Erpressung

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(Symbolfoto: Pixabay)

In einer Wohnung im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen kam es am Samstagnachmittag (4.) zu einer räuberischen Erpressung, nachdem sich ein 43-jähriger Mann auf eine junge Frau eingelassen hatte und von deren Mitbewohner gezwungen wurde, einen Geldbetrag zu überweisen.

Der Geschädigte, ein 43 Jahre alter Mann, hatte die spätere Beschuldigte, 18 Jahre alt, über eine Internetplattform kennengelernt. Unter einem Vorwand lockte die junge Frau den an ihr interessierten Mann nach Frankfurt und verabredete sich mit ihm in einer Wohnung in der Mörfelder Landstraße. Als es zu einem Treffen kam, begann sie, den 43-Jährigen in einem Zimmer der Wohnung bis auf die Unterhose auszuziehen. Der 43-Jährige setzte sich anschließend auf ein Bett und wartete auf die 18-Jährige, die mit seiner Kleidung den Raum verließ. Doch stattdessen erschien kurz darauf ein mit zwei Messern bewaffneter junger Mann, 20 Jahre alt, welcher nun den 43-Jährigen bedrohte und Geldforderungen stellte. Er ließ sich das Mobiltelefon und die Zugangsdaten eines Onlinebezahldienstes von dem Geschädigten geben. Weiterhin verletzte er diesen mit einem Messer am Bein. Nach Geldüberweisungen von mehreren hundert Euro, durfte der 43-Jährige die Wohnung wieder verlassen. Die 18-Jährige warf noch seine Hose vom Balkon auf die Straße.

Der 43-jährige Mann erstattete schließlich auf einem Polizeirevier Anzeige. Die beiden Beschuldigten konnten später in der Nähe der Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Sie kamen in die Haftzellen des Polizeipräsidiums.

(Text: PM Polizei Frankfurt)