Rüsselsheim erhält Ausgleich für Fluglärm

135
blank
(Symbolfoto: Gerhard G. auf Pixabay)

Die Stadt Rüsselsheim erhält 199.000 Euro nach dem Regionallastenausgleichsgesetz für besonders stark von Fluglärm belastete Kommunen. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mit.

Mit dem Geld will die Stadt den Rasenbolzplatz in der Grünanlage Neubürgerwiese östlich des Blauen Sees umgestalten und aufwerten. Ein Teil der vorhandenen Rasenfußballfläche soll in ein Kleinspielfeld für Fußball und Basketball umgewandelt werden. Das Mehrzweckspielfeld erhält einen Allwetterbelag aus wasserdurchlässigem zweilagigem Kunststoff, dazu zwei Kleinspielfeldtore mit Basketballkorb-Aufsätzen. Eine Tischtennisplatte und ein Stufenreck mit Stahlsandpfosten werden errichtet. Zusätzliche Sitzgelegenheiten aus Natursteinblöcken und eine Jugendsitzbank aus Rundstahlrohr sind vorgesehen. Flächen werden angesät und ein Erdwall errichtet.

Mit dem Regionallastenausgleichsgesetz stellt das Land Hessen jährlich 4,5 Millionen Euro bereit für Städte und Gemeinden im Umfeld des Frankfurter Flughafens. Das Geld stammt aus den Dividendeneinnahmen des Landes für dessen Fraport-Aktien und kann unter anderem verwendet werden zur Aufwertung von öffentlichen Freizeit- und Ruhezonen, zur Belüftung/Klimatisierung von öffentlichen Gebäuden, für Kinder- und Jugendbetreuung oder in den Bereichen „Soziales“ und „Bildung“.

Die Mittel werden nach einem festen Schlüssel verteilt, der sich daran orientiert, wie stark eine Kommune von Fluglärm belastet ist und wie viele ihrer Einwohnerinnen und Einwohner betroffen sind. Rüsselsheim stehen für die Jahre 2017 bis 2021 jeweils 199.000 Euro zu. Hier abgerufen wurden die Mittel für das Jahr 2021.

(Text: PM Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen)