Aufräumen rund ums Groß-Gerauer Landratsamt

58
blank
(Symbolfoto: Anastasia Gepp auf Pixabay)

Bei einer gemeinsamen Aktion Spaß haben und zugleich Gutes tun: Das bietet das erste Geocaching-Event, das der Kreis Groß-Gerau gemeinsam mit dem Geocaching-Magazin Groß-Gerau organisiert und das für Samstag, 2. Oktober 2021, von 13 bis 15 Uhr geplant ist.

Beim sogenannten Cache in – Trash out (CITO) kommen Menschen zusammen, um ihrem Hobby, dem Cachen, nachzugehen und in einem festgelegten Areal Müll zu sammeln.
Zielgebiet beim CITO des „GC-Teams Kreis Groß-Gerau“ ist der Norden des Groß-Gerauer Stadtteils Auf Esch rund um das Behördenzentrum, das Hallenbad, die Kreisklinik und die Martin-Buber-Schule. Mülltonnen und -säcke werden mit freundlicher Unterstützung der Abfall-Wirtschafts-Service GmbH (AWS) gestellt. Die Martin-Buber-Schule und die Stadt Groß-Gerau stellen einige Müllgreifer zur Verfügung. Am Vormittag desselben Tages veranstaltet die Stadt Groß-Gerau ihren Umwelt-Aktionstag. Kreis und Stadt haben abgesprochen, dass unterschiedliche Wege, Straßen- und Grünzüge abgelaufen werden, sodass sich beide Veranstaltungen gut ergänzen. Für interessierte Geocacher*innen ist die Anmeldung auf www.geocaching.com unter GC9FKK8 möglich.

Die Idee zu diesem ersten CITO entstand in der fachbereichsübergreifenden AG Freizeit und Tourismus der Kreisverwaltung, die sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, die Schönheiten und die Naherholungsmöglichkeiten des Kreises stärker hervorzuheben (z.B. auf der Homepage https://www.kreisgg.de/unterwegs-im-kreis/).

„Beim Geocachen kann man unbekannte und wunderschöne Ecken im Kreis entdecken. Wir wollen mit diesem Event zeigen, dass Geocacher*innen die Natur und die saubere Umwelt beim Ausüben ihres Hobbys am Herzen liegen. Sie sind manchmal zu Unrecht verschrien, dass sie nur die Landschaft kaputttrampeln“, sagt Julia Flächsenhaar von der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung, die in Kooperation mit Christian Gallus vom Geocaching-Magazin die Organisation übernommen hat. So soll es am 2. Oktober auch Informationen zum Thema Naturschutz geben.

Geocaching wird als moderne Schnitzeljagd oder auch Schnitzeljagd 2.0 bezeichnet. Es verbindet Natur und Technik, kann lehrreich und entspannend zugleich sein. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort „Geo“ für Erde und dem englischen Wort „cache“ für geheimes Lager. Jemand versteckt einen Geocache. Dann teilt man im Internet mit, wo sich das Versteck befindet – und die Suche kann beginnen. Beim CITO allerdings steht das Müllsammeln im Vordergrund. So auch bei dieser Veranstaltung – natürlich mit Abstand und Hygienekonzept.

(Text: PM Kreis Groß-Gerau)