Der Wunsch der Schülerschaft: Lieber Maske statt Homeschooling

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(Symbolfoto Orna Wachman auf Pixabay)

Impfen, Masken, Tests – Stadtschüler*innenrat beim Gesundheitsamt in Frankfurt

Der Stadtschüler*innenrat (SSR), vertreten durch Hannes Kaulfersch und Lasse Weigelt, hat sich mit dem Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Dr. Peter Tinnemann, getroffen, um sich über die Corona-Situation in den Schulen auszutauschen. Diskutiert wurde darüber, wie sinnvoll Impfungen, Masken und Tests sind.

Mit klaren Positionen zum Thema Corona trafen sich Hannes Kaulfersch und Lasse Weigelt vom SSR mit dem Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes. Besonders wichtig ist Hannes Kaulfersch, dass kein Präsenzunterricht mehr ausfällt. Dafür nehmen die jungen Menschen gerne in Kauf, in den Klassenräumen zu ihrem eigenen Schutz eine Maske zu tragen und regelmäßig getestet zu werden.

„Das Tragen einer Maske ist eine einfache Schutzmaßnahme mit hoher Wirkung. Wir haben in der gesamten Pandemiezeit die Erfahrung gemacht, dass das konsequente Tragen von Maske in Schulen vor Übertragungen des Coronavirus schützt“, unterstreicht Tinnemann die Haltung des SSR zur Maskenpflicht.

Der StadtschülerInnenrat setzt sich ebenso dafür ein, dass sich mehr Schülerinnen und Schüler impfen lassen. Um dieser Position Nachdruck zu verleihen, hat der StadtschülerInnenrat gemeinsam mit der Stadt Frankfurt Videos produziert, um mehr Mitschülerinnen und Mitschüler zu motivieren, sich mit dem Thema Impfung auseinanderzusetzen. Da die Schule für die meisten jungen Menschen der zentrale Lebensort ist, wünscht sich der Stadtschüler*innenrat, dass Impfungen auch in den Schulen angeboten werden.

„Wir möchten, dass eine Impfung so leicht wie möglich angeboten wird und sich viele junge Menschen impfen lassen, um sich und ihre Familie vor einer Infektion zu schützen. Deshalb haben wir dafür gesorgt, Impfungen mit mobilen Teams in den Stadteilen von Frankfurt anzubieten. Hier können sich nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Freunde, Eltern und Großeltern unkompliziert, vor Ort und ohne Terminvereinbarung impfen lassen“, sagte Tinnemann.

Neben dem Austausch zur aktuellen Situation in den Frankfurter Schulen arbeitet der Stadtschüler*innenrat mit dem Gesundheitsamt auch in anderen Projekten eng zusammen. Gemeinsam mit der Puhl Foundation und dem Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS) fand Anfang September der 1. Frankfurter Schul-Suizidpräventionstag für Schülerinnen und Schüler statt. Weitere Informationen zum Thema und ein Überblick über Hilfsangebote gibt es im Internet unter https://frans-hilft.de.

(Text: PM Stadt Frankfurt)