Mann versucht Hund zu rauben

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(Foto: minka2507 auf Pixabay)

Am Dienstagabend (5.) hat ein 26-jähriger Mann versucht im Frankfurter Stadtteil Westend einem 39-jährigen Mann den Hund zu rauben; ohne Erfolg. Die Frankfurter Polizei konnte den Tatverdächtigen schlussendlich festnehmen, welcher anschließend in einer psychiatrischen Abteilung untergebracht wurde.

Gegen 20 Uhr war der 39-Jährige mit seinem italienischen Jagdhund in der Siesmayerstraße spazieren, als er plötzlich von einem unbekannten Mann angesprochen und zur Herausgabe des Hundes aufgefordert wurde. Der Hundebesitzer verneinte unmittelbar, woraufhin der Unbekannte an der Leine zog und dem 39-Jährigen mehrfach ins Gesicht schlug.

Ein aufmerksamer 29-jähriger Zeuge eilte dem Opfer zur Hilfe, was dem Tatverdächtigen missfiel, so dass er dem Zeugen verbal drohte. Dieser ließ sich jedoch nicht einschüchtern und stieß den 26-Jährigen weg, woraufhin dieser die Flucht antrat. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der alarmierten Polizei führten zunächst nicht zum Erfolg.

Gegen 21 Uhr meldete ein Mann, dass jemand in einem Wohnhaus im Westend randalieren würde. Vor Ort angekommen, kamen die Beamten schnell zu der Erkenntnis, dass es sich aufgrund der vorliegenden Personenbeschreibung und der Äußerung, dass der Mann sich an seiner Hand verletzt habe, da er kurz zuvor versucht habe einen Hund zu rauben, um den Tatverdächtigen des versuchten Raubes handeln muss.

Der Mann wurde nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Raubes dauern an.

(Text: PM Polizei Frankfurt)