Adventsmarkt in Seligenstadt findet statt

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(Foto: Stadt Seligenstadt)

Nachdem die hessische Karnevalshochburg Fulda schon im September ihren Rosenmontagsumzug 2022 wegen der Corona-Pandemie abgesagt hat, wurden in Seligenstadt nicht nur die Fastnachter nervös, sondern auch die Freunde des Seligenstädter Adventsmarktes. Beides sehr beliebte Veranstaltungen, traditionell und gesellig.

„Wir können beruhigen: Unseren Seligenstädter Adventsmarkt wird es geben, wenn auch anders als gewohnt“, so Gewerbeverein-Vorstandsmitglied Wolfgang Reuter und Bürgermeister Dr. Daniell Bastian bei einem gemeinsamen Pressetermin. Der Seligenstädter Adventsmarkt soll in der Zeit vom 25. November bis zum 12. Dezember seine Buden aufstellen können. Je nach Pandemie-Situation könnte es auf dem Freihofplatz eine Verlängerung bis zum 22. Dezember geben (Budenzauber).

Derzeit liegen zwei Konzepte zur Genehmigung bei der Kreisverwaltung, eines ohne 3G/ 2G-Regelung und eines mit. „Wir wollen kurzfristig auf etwaige Veränderungen in der Pandemie-Lage reagieren können“, erläutert Reuter. Der Markt bzw. Freihofplatz sowie an den Wochenenden die Bahnhofstraße können als Veranstaltungsorte nur ohne die Auflage einer Eingangskontrolle realisiert werden. Sollte die 3G/ 2G-Regelung vorgeschrieben sein, muss der veranstaltende Gewerbeverein für kontrollierbare Ein- und Ausgänge sorgen.

Nach derzeitigen Vorgaben vom Fachdienst Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum Kreis Offenbach ist bei Weihnachtsmärkten – vorbehaltlich einer unvorhersehbaren Entwicklung der Pandemie – nicht mit einer 3G-Pflicht im Freien zu rechnen. Damit entfiel die Pflicht zur Einzäunung und der Seligenstädter Adventsmarkt könnte wie gewohnt im Altstadtkern stattfinden. Abstands- und Hygieneregeln entfallen aber ebenso wenig wie die Maskenpflicht in Gedrängesituationen, etwa direkt an den Buden.

„Aber auch wenn es doch noch dazu kommt, dass eine 3G/2G-Regelung vorgeschrieben wird, möchten wir den Markt stattfinden lassen. Unser zweites Konzept sieht eine Verlegung auf das ehemalige Stadtwerkegelände, Steinheimer Straße 45-47, vor. Der Platz vor den Toren der Altstadt bietet sich am besten als Alternativer an. Er ist städtisch, leicht kontrollierbar, gut zu erreichen, hat viele Parkplätze in unmittelbarere Nachbarschaft und der Einzelhandel bzw. die Gastronomiebetriebe liegen in Fußnähe. Auf dem Gelände werden allerdings nicht alle Buden Platz finden und es gelten andere Öffnungszeiten“, erläutert Marktleiter Stefan Kluge vom Gewerbeverein.

„Jetzt liegt der Ball im Feld der Genehmigungsbehörde in Dietzenbach“, so Wolfgang Reuter als Sprecher des Gewerbevereins. „Die Stadt und der Gewerbeverein betreiben großen Aufwand und ziehen an einem Strang, um den beliebten Adventsmarkt mit seinen positiven Effekten auf die gesamte Innenstadt Corona konform stattfinden zu lassen“.

Der Gewerbeverein stellt auf jeden Fall wieder zusammen mit den Seligenstädter Bauhandwerkern und der Stadtverwaltung den Adventskranz auf dem Freihofplatz auf, ganz gleich, wo der Adventsmarkt stattfindet.

(Text: PM Stadt Seligenstadt)