Alkoholisierter Unfallverursacher versteckt sich auf Auto-Rückbank

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(Symbolfoto: Michael Gaida auf Pixabay)

Am Mittwochmittag (6.) kam es auf der B43 im Bereich des Frankfurter Kreuzes zwischen einem VW Passat und einem Mercedes E 200 zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Kurz nach 12 Uhr war ein 62-jähriger Mann mit seinem Mercedes E 200 auf der B43 aus Richtung Flughafen kommend in Fahrtrichtung A5 (Richtung Kassel) unterwegs, als plötzlich ein VW Passat in das Heck seines Fahrzeuges prallte. Unmittelbar bremste der Mercedes-Fahrer ab, woraufhin der VW ein weiteres Mal in das Heck hineinfuhr. Plötzlich setzte der 35-jährige Fahrer des VW sein Fahrzeug circa 50 Meter zurück und blieb dort stehen. Als die alarmierte Polizei vor Ort eintraf, fanden sie den 35-Jährigen liegend auf der Rückbank seines Autos. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,5 Promille. Als der Mann schließlich zur Blutentnahme in das Polizeipräsidium verbracht werden sollte, leistete er Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten.

Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und der Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle, wurde der 35-jährige Mann wieder entlassen. Sein Fahrzeug wurde abgeschleppt und sein Führerschein sichergestellt.

Glücklicherweise wurde durch den Unfall niemand verletzt. Der finanzielle Schaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf mehrere tausend Euro.

Die Ermittlungen bezüglich des konkreten Unfallhergangs sowie wegen des Verdachts des Widerstandes dauern an.

(Text: PM Polizei Frankfurt)