Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Neu-Isenburg

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(Symbolfoto: andreas160578 auf Pixabay)

Elektromobilität liegt nicht nur im Trend – sie ist die Zukunft des Individualverkehrs. Damit sie auch von jedem Bürger genutzt werden kann, bedarf es einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Der beste Beweis, wie schnell sich die neue Technik durchsetzt, ist die steigende Zahl der Zulassungen von E-Fahrzeugen sowie die zahlreichen Anfragen nach Lademöglichkeiten aus der Neu-Isenburger Bevölkerung.

Die Stadtwerke haben diesen steigenden Bedarf aufgenommen und ein Konzept zur Erweiterung der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur erstellt, damit auch Bürgerinnen und Bürger, die über keine eigene Lademöglichkeit verfügen, ihr Fahrzeug unkompliziert, gut erreichbar und schnell aufladen können. Deshalb entstehen aktuell Schnellladesäulen an insgesamt vier Standorten. Zwei davon werden in der Kernstadt, Alicestraße 118 sowie Jahnstraße 2 und eine Schnellladesäule in Gravenbruch, Dreiherrnsteinplatz 1a, installiert. Der ursprünglich geplante Standort in Zeppelinheim wird aufgrund von naturschutzrechtlichen Grundstücksnutzungsbeschränkungen nicht weiter verfolgt. Aktuell wird deshalb in Zeppelinheim nach einem alternativen Standort gesucht.

Vorbereitende bauliche Maßnahmen wurden bereits gestartet. Bis März 2022 sollen die Leitungen verlegt, die Parkplätze mit wasserdurchlässigem Belag gepflastert sowie die Ladesäulen aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Voraussetzung des jeweiligen Standortes sind vor allem, die zentrale Lage, die gute Erreichbarkeit und dass eine Trafostation in nächster Nähe vorhanden ist, um eine hohe Ladeleistung und eine kostengünstige Installation zu ermöglichen.

Öffentliche Parkplätze entfallen nicht für die neuen Ladeinseln, denn die Stadtwerke stellen für die Ladesäulen eigene Stellplätze zur Verfügung.

Mit einer normalen Tankstelle hat eine E-Ladesäule selbstverständlich nichts gemeinsam: Jeweils zwei Parkplätze teilen sich die Ladesäule, die lautlos Energie in die Fahrzeuge bringt. Bezahlt wird per Lade-Karte oder -App. Bei einer Ladeleistung von 150 kW dauert es weniger als eine Stunde, bis die Fahrzeugbatterie mit klimafreundlichem Ökostrom geladen ist.

Mit den neuen Schnellladesäulen der Stadtwerke ist eine sehr gute Basis für das zukünftige Wachstum der E-Mobilität in Neu-Isenburg geschaffen.

Bei Fragen zum Ausbau der öffentlichen Ladestruktur in Neu-Isenburg, wenden sich Interessierte gerne an Herrn Tuncay Dillioglu unter Tel. 06102/246-314.

(Text: PM Stadt Neu-Isenburg)