Hessen finanziert Corona-Tests bei Kita-Kindern mit

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(Symbolbild: Annie Spratt auf Unsplash)

Kommunen sollen damit um bis zu 16 Millionen Euro entlastet werden. Das Angebot des Landes ist bis zum Ende des ersten Schulhabjahres verlängert worden.

„Kleine Kinder können noch nicht geimpft werden. Aber sie brauchen direkte soziale Kontakte, das Spiel mit Gleichaltrigen und gemeinsame Abenteuer. Die regelmäßigen Tests von Kindern in Kitas und Tagespflegestellen können das direkte und indirekte Infektionsrisiko in den Betreuungseinrichtungen verringern und damit die Verbreitung des Virus weiter eindämmen. Wir unterstützen gerne die Kommunen, die solche Tests durchführen. Deshalb finanziert das Land Hessen diese Tests mit 16 Millionen Euro in Absprache mit den Kommunalen Spitzenverbänden zur Hälfte mit“, erklärt Staatssekretär Dr. Martin Worms. Er informierte im Einvernehmen mit dem Hessischen Sozialministerium die Kommunen gerade darüber, dass das Angebot des Landes bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres (4. Februar 2022) verlängert wurde. Wegen des möglichen Anstiegs der Infektionen nach den Schul- und Kitaferien und im Winter allgemein können die Tests solange fortgesetzt werden.

Dr. Martin Worms, Staatssekretär betont “Wir wollen auch die Kleinsten durch regelmäßige Tests weiter schützen.”

Verteilung auf die Kommunen

Das Geld wurde gemäß der Einwohnerzahl bereits im Sommer an die Kommunen verteilt.

Darmstadt 405.908 €
Frankfurt am Main 1.944.612 €
Stadt Offenbach am Main 331.362 €
Wiesbaden 708.149 €
LK Bergstraße 688.189 €
LK Darmstadt-Dieburg 758.372 €
LK Groß-Gerau 534.390 €
Hochtaunuskreis 465.441 €
Main-Kinzig-Kreis 825.161 €
Main-Taunus-Kreis 608.043 €
Odenwaldkreis 245.731 €
LK Offenbach 905.325 €
Rheingau-Taunus-Kreis 476.804 €
Wetteraukreis 786.954 €
LK Gießen 461.279 €
Lahn-Dill-Kreis 509.701 €
LK Limburg-Weilburg 438.444 €
LK Marburg-Biedenkopf 431.664 €
Vogelsbergkreis 268.542 €
Stadt Kassel 512.052 €
LK Fulda 393.963 €
LK Hersfeld-Rotenburg 306.490 €
LK Kassel 601.998 €
Schwalm-Eder-Kreis 457.236 €
LK Waldeck-Frankenberg 397.716 €
Werra-Meißner-Kreis 255.096 €
Summe 14.718.623 €

 

Die nationale Teststrategie besagt, dass das Personal in Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie die Schülerinnen und Schüler regelmäßig Selbsttests durchführen sollen. Daher stellt das Land Hessen seit den Osterferien zweimal pro Woche diese Tests für Schülerinnen und Schüler, das Schulpersonal sowie für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen zur Verfügung.

Auch für die Kinder in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen können diese Tests sinnvoll sein, um das Infektionsrisiko zu reduzieren und damit die Verbreitung des Corona-Virus in den Bildungseinrichtungen weiter einzudämmen. Im Einvernehmen mit den Kommunalen Spitzenverbänden hat das Land beschlossen, den Kommunen hier unter die Arme zu greifen. Von der aus Landesgeld finanzierten Unterstützung von 16 Millionen Euro profitieren alle Kindertagespflegeeinrichtungen, egal, ob kommunal oder in freier Trägerschaft.

Eine Empfehlung, welche Tests für die Testung der Kinder geeignet sind, hat das Land nicht ausgesprochen. Dies kann jede Kommunen selbst entscheiden, sie müssen allerdings beachten, dass nur die zum Zeitpunkt der Beschaffung für diesen Zweck vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassene Tests verwendet werden dürfen.

(Text: PM Hessisches Ministerium der Finanzen)