„JSK Rodgau – Superlativ der Vereine“

85
Im Freundschaftsspiel JSK Rodgau gegen OFC Kickers Offenbach stand es am Ende 1:6. Das entsprach den Erwartungen. Die rund 300 Gäste, darunter zahlreiche Sponsoren fühlten sich geehrt und wertgeschätzt von ihrem JSK. Der hatte allen Grund dafür. Bis zur Eröffnung konnten rund 130.000 Euro an Spenden verbucht werden. Auf dem Bild von rechts: Magistratsmitglied Winno Sahm und Landrat Oliver Quilling. (Foto: JSK Rodgau)

„Schönstes Stadion im Kreis Offenbach“ und ganz viel Lob aus berufenem Munde

Beherzt griff Landrat Oliver Quilling zum Mikrofon um dem JSK Rodgau anlässlich der Einweihung des Kunstrasenplatzes im attraktiven Maingau Energie Stadion zu gratulieren. “Ich bewege mich auf dem Terrain „des Superlativ der Vereine“ sagte er schmunzelnd zum bestens aufgelegten Vorsitzenden Lothar Mark. Ich kenne kein Stadion in der Größe im Landkreis Offenbach was auch kein Wunder ist, wenn man den nach Mitgliedern größten Verein im Sportkreis Offenbach besucht mit den meisten Jugendmannschaften (25) und alleine im Fußball 500 Kinder, die wöchentlich ihren Trainingsstunden zum Teil mehrfach nachgehen. Da passte auch ein drei Meter Werbe-Banner dazu, dass den Kreis Offenbach als „Partner der Sportvereine“ in Szene setzt. 111.000 Euro hat der Kreis Offenbach dazu beigetragen. Wer so viel Erfolg auf einen Verein vereinigt, der hat auch ein Führungsteam, das bereit ist, unter Abwägung aller Risiken Verantwortung zu übernehmen. Das ist spürbar beim JSK Rodgau, hier wird die Verantwortung beherzt übernommen. Immerhin tragen die Vorstände das Risiko, fügt er hinzu.

Den Komplimenten des Landrates wollte Rodgaus Sport- und Kulturdezernent Winno Sahm in nichts nachstehen. Er lobte die Verlässlichkeit, die beim JSK immer deutlich zu spüren ist. Da ist Zug drin. Da werden die versprochenen Termine eingehalten. Antragstellung, Baubeginn, Fertigstellung. Alles hat Hand und Fuß und wird, wie vorher vereinbart abgeliefert. „Auf eure Zeitpläne kann man sich verlassen“, sagte Sahm. Mit 134.000 Euro beteiligt sich die Stadt Rodgau an der förderungswürdigen Maßnahme. In Zukunft könnte es gar mehr werden fügte Sahm hinzu, das liegt aber in den Händen des Parlaments. Denn bereits in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung kommt eine Vorlage zur Abstimmung, in der die Investitionsförderung von jährlich 200.000 Euro auf 300.000 Euro angehoben werden soll und nicht verbrauchte Beträge in Zukunft in den nächsten Haushalt übertragen werden. Wir sind nicht traurig, dass wir die frohe Botschaft erst am Ende der Baumaßnahme zu hören bekommen bedankte sich Mark für die gute Kunde aus dem Rathaus, denn ein Verein in unserer Größenordnung ist immerzu am Bauen und Investieren. Die nächsten Anträge kommen sobald wie möglich, und dann wäre es schön, wenn die Vorlage vom Parlament auch zustimmend verabschiedet werden würde.

Zuvor hatte der frischgewählte Vorsitzende des Sportkreises Offenbach, Jörg Wagner gesprochen. Er kennt das Stadion, „die schönste Sportanlage im Kreis Offenbach“, aus dem Effeff, bereits aus seiner früheren Zeit als Kreisfußballwart. Er bedankte sich beim JSK für die ausgezeichnete Arbeit in allen Bereichen des Sports und hob die herausragende Jugendarbeit hervor. Hier wird Großartiges geleistet betonte er und brachte einen Fußball mit, symbolisch für die mehr als 25 Jugendmannschaften, die auf dem neuen Kunstrasenplatz eine neue Heimat finden selbst dann, wenn alle anderen Plätze wetterbedingt unbespielbar sind.

Die Asklepios Klinik, als neuen Partner im Gesundheitssport, Herz-Kreis-Lauf, ließ sich ebenfalls nicht lumpen und steuerte 1.000 Euro bei, die Stefanie Rennerich und Dr. Nikos Stergiou überreichte. Zahlreich waren die Sponsoren erschienen. Insgesamt wurden bisher rund 130.000 Euro über Spenden finanziert, mit den 200.000 Euro vom Land Hessen trug die öffentliche Hand rund 450.000 Euro dazu bei. Es wäre schön, wenn wir 650.000 Euro über Spenden und Zuschüsse bekommen könnten und die andere Hälfte aus eigener Kraft finanzieren würden sagte der Vorsitzende zum Abschluss der kleinen akademischen Runde, die musikalisch begleitet wurde vom Orchester Zweiklang und Leitung von Lukas Massoth.

Bemerkenswert: Als die Gastgesellschaft vom Kunstrasen zum Tribünenplatz musikalisch begleitet wurde spielten die Musiker den Kyffhäuser Turnermarsch als kleine Reminiszenz an die Wurzeln des JSK als Turnverein, denn die Turner bilden noch immer die stärkste Abteilung im Verein. Vor den rund 300 Gästen war die anschließende 6:1-Niederlage eine willkommene Aufbauhilfe für den OFC um Selbstvertrauen zu tanken. Die jungen JSK Spieler kamen soweit wie möglich alle zum Einsatz, darunter auch alle drei Torleute um „Erfahrung zu sammeln“, wie Trainer Klaus Dörner erklärte, was auch gelang.

(Text: PM JSK Rodgau)