Wiesbaden: Erinnern an die Reichspogromnacht und die Zerstörung der Synagoge

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Die Gedenkstätte am Michelsberg erinnert an die 1507 jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Wiesbadens, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurden. (Foto: © Andreas Süss)

Die hessische Landeshauptstadt, die Jüdische Gemeinde Wiesbaden und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Dienstag, 9. November, 19 Uhr, im Mahnmal „Namentliches Gedenken“ am Standort der 1938 zerstörten großen Synagoge am Michelsberg zu versammeln, um an die Reichspogromnacht und die Zerstörung der Synagoge, die vor 83 Jahren durch die Nationalsozialisten in Brand gesetzt wurde, zu erinnern.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wird die Ansprache für die Landeshauptstadt Wiesbaden halten.

Folgendes Programm ist nach der Ansprache vorgesehen:

  • „Briefe des Exils und des Abschieds“; Beitrag des LK Geschichte Q3 der Carl-von-Ossietzky-Schule
  • Augenzeugenbericht eines Mitarbeiters der Israelitischen Kultusgemeinde zu den Novemberpogromen 1938 in Wiesbaden; Schülerinnen und Schüler des schulübergreifenden Oberstufenkurses „Jüdische Religion“ sowie Jugendliche des Jugendzentrums „Oz“ der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden.
  • Anschließend gemeinsames symbolisches Entzünden von sechs Gedenkkerzen für die sechs Millionen Opfer der Schoah.
  • Vortrag des Psalm 23; Dr. Martin Pam, Jüdische Gemeinde Wiesbaden
  • Kaddisch; Dr. Jacob Gutmark, Jüdische Gemeinde Wiesbaden
  •  Gebet „El Male Rachamim“;Dr. Martin Pam, Jüdische Gemeinde Wiesbaden
Es gelten die Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)