Wiesbadens Schwimmbäder erhalten 750.000 Euro für Sanierungen

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Kultusminister Lorz hat einen Förderbescheid über 750.000 Euro zur Sanierung von vier Hallenbädern im Stadtgebiet überreicht.(Foto: ©HKM)

Schritt für Schritt geht es voran: Aus Fördermitteln des Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) erhalten die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule sowie der städtische Schwimmbadbetrieb mattiaqua Landeszuwendungen in Höhe von rund 750.000 Euro. Die entsprechenden Bescheide wurden jetzt von Kultusminister Alexander Lorz an Schuldezernent Axel Imholz übergeben.

„Ich bin immer froh, wenn sich das Land Hessen an Investitionen beteiligt“, sagte Imholz, der als Stadtkämmerer auch die Gelder für mattiaqua gerne entgegen genommen hat, bei der Übergabe der Bescheide. „Gerade für die lang ersehnte und geplante Sanierung des Therapie- und Bewegungsbeckens an der Bodelschwinghschule ist jede Unterstützung hochwillkommen“, so Imholz. Das Bewegungsbecken sei marode und müsse daher erneuert werden, es ist das einzige Becken dieser Art in Wiesbaden, welches als Bewegungsbecken und für therapeutische Maßnahmen im Rahmen der Beschulung gehandicapter Kinder genutzt werden kann. „Eine Sanierung ist daher dringend geboten“, so Schuldezernent Imholz, der betont, dass das Becken seit November 2020 komplett gesperrt sei. Die Sanierung kostet insgesamt etwa 2,1 Millionen Euro, der Landeszuschuss beträgt rund 510.000 Euro.

Der städtische Eigenbetrieb mattiaqua kommt gleich drei Mal zum Zug: Im Thermalbad Aukammtal fördert das Land spezielle Filteranlagen zur Aufbereitung des Thermalwassers. Dies ist nötig, um nicht zuletzt die staatliche Anerkennung als Heilbad beibehalten zu können. Im Hallenbad Kostheim stehen indes energetische Sanierungsmaßnahmen an. Unter anderem werden hier moderne Heizungspumpen installiert sowie Maßnahmen zur Isolierung des Hallenbades getroffen. Ziel sind spürbare Einsparungen der Energiekosten.
Eine Teilsanierung des Umkleidetraktes nebst statischer Ertüchtigungen steht im Freibad Kleinfeldchen an.

Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten für mattiaqua auf rund 1 Million Euro. Der Anteil der Fördermittel durch das Landes Hessen liegt bei rund 242.000 Euro. „Damit können wir die technischen Sanierungen der Bäder fortführen, um auch in Zukunft ein attraktives Schwimmangebot in Wiesbaden anbieten zu können“, zeigt sich auch mattiaqua-Betriebsleiter Thomas Baum erfreut über den Landeszuschuss.

(Text: Landeshauptstadt Wiesbaden)