Rodgau: FDP Fraktion spricht sich für Wasserstofftankstelle aus

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(Symbolbild: Chuttersnap auf Unsplash)

Die FDP-Fraktion sieht dringenden Handlungsbedarf für die Errichtung und den Betrieb einer Wasserstofftankstelle. „Nachdem wir nun die Ausschreibung und die Bestellung von neuen Bussen mit Brennstoffzellen (Wasserstoffantrieb) hinter uns haben“ so der FDP Fraktionsvorsitzende Heino Reckließ, „müssen wir nun den zweiten und dritten Schritt zur weiteren Mobilitätswende in Rodgau tun.“

Nach Meinung der Liberalen sollte schnellstens mit der Planung und der daraus folgenden Umsetzung für eine Wasserstofftankstelle begonnen werden. Diese Tankstelle sollte an einem strategisch sinnvollen Punkt gebaut werden um weiteren Nutzern, also nicht nur dem Stadtbus, die Möglichkeit zur Wasserstoffbetankung zu ermöglichen. „Wir gehen hier von Synergieeffekten mit anderen Kommunen und dem im Gebiet ansässigen Handel und Gewerbe aus“, so Reckließ.

„Auch können wir uns an dieser Stelle einige Schnellladesäulen für E-Autos vorstellen, um das Angebot an alternativer Betankung abzurunden“, so die FDP-Fraktion. Diese Mobilitätswende muss aber zwingend Teil der Energiewende sein, so die FDP, deshalb sehen wir die Erzeugung von eigenem, grünen Wasserstoff als unabdingbar für unseren Teil eines nationalen Projekts an.

Die FDP will, genau wie bei der E-Mobilität, bei der Rodgau den führenden Platz im Kreis Offenbach einnimmt, dass auch bei der Wasserstofftechnologie der erste Platz von der Stadt Rodgau belegt wird. „Bei den Elektroladesäulen haben wir gezeigt, dass unsere Stadt es kann“, so Reckließ, „bei der Wasserstofftechnologie  bedarf es noch größerer Anstrengungen, aber wir in Rodgau müssen alles tun, um unseren Teil zur Energie- und Mobilitätswende beizutragen.

Da Wasserstoff als unverzichtbarer Energieträger der Zukunft gehandelt wird, der nicht nur für den KFZ-Betrieb sondern auch in der Industrie und in der Wohnraumbewirtschaftung Einzug halten wird, ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Wasserstoff mittel- bis langfristig signifikant steigen wird. Um die Potenziale der Wasserstofftechnologien zu nutzen, gilt es jetzt, die nächsten Schritte zu gehen und bei Ausschöpfung aller Fördergelder von Bund und Land, Rodgau an den Start zu bringen um auch das wirtschaftliche Fundament der Stadtwerke zu stärken.

(Text: PM FDP Fraktion Rodgau)

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