Appell zur Corona-Auffrischimpfung wird verschickt

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(Symbolfoto: Pixabay)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Klose appellieren in einem Schreiben an alle über 70-Jährigen in Hessen, sich vor schweren Verläufen einer Corona-Infektion mit einer Auffrischimpfung zu schützen.

Die Briefe gehen in den kommenden Tagen an rund 1,2 Millionen Hessinnen und Hessen, die 70 Jahre und älter sind. Für diese Altersgruppe hat die STIKO (Ständige Impfkommission) eine Auffrischimpfung ausdrücklich empfohlen.

Angebot zur Auffrischimpfung wahrnehmen

„Da der Schutz, den eine Impfung bietet, mit der Zeit abnimmt, ist es wichtig, dass gerade ältere Menschen jetzt das Angebot einer Auffrischimpfung gegen das Coronavirus in Anspruch nehmen. Wir alle wissen, dass eine Impfung die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe drastisch reduziert und nach ärztlichen Erkenntnissen in der Regel auch keine Langzeitfolgen zu befürchten sind. Daher bitten wir Sie, eines der vielen Impfangebote in Hessen wahrzunehmen. Auf diese Weise schützen Sie sich selbst – und andere“, betonen Bouffier und Klose in dem Schreiben.

Der Gesundheitsminister erklärt, wie einfach der Weg zur dritten Impfung ist: „Sie erhalten Ihre Auffrischimpfung – oder auch eine Grundimmunisierung, falls Sie diese noch nicht haben sollten – bei den Haus- und bei vielen Fachärztinnen und -ärzten in Hessen. Melden Sie sich daher bitte zeitnah bei Ihrem Arzt, um sich impfen oder Ihre Impfung auffrischen zu lassen.“ Zudem biete es sich an, zusammen mit der Auffrischimpfung auch eine Grippeschutzimpfung vornehmen zu lassen, um mit dem optimalen Schutz in die kalte Jahreszeit zu gehen.

Hessens Ministerpräsident betont anlässlich des Versands der Schreiben: “Derzeit haben wir es mit einer Pandemie der Ungeimpften zu tun. Die ganz große Mehrzahl der Menschen auf den Intensivstationen mit schweren Covid-Verläufen ist nicht geimpft. Lassen Sie sich impfen, schützen Sie bitte sich und andere.”

In dem Schreiben an die über 70-Jährigen ist auch der Hinweis an alle Impfwilligen enthalten, dass, sollte es Schwierigkeiten bei der Terminfindung geben, auch ein anderer Arzt als der Hausarzt aufgesucht werden kann. Bei der Suche nach impfenden Ärzten in der Nähe des Wohnorts hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst, der unter der 116 117 zu erreichen ist. Viele Kreise und Städte in Hessen bieten zudem stationäre Impfangebote an. Eine aktuelle Liste der Stellen ist auf der Internetseite des Sozialministeriums abrufbar:https://hessenlink.de/m5NH4dCSpK.

Um Druck und Versand der Schreiben kümmert sich im Auftrag des Landes ekom21, ein kommunales Gebietsrechenzentrum mit Standorten in Darmstadt, Gießen und Kassel. Die Zusammenarbeit des Landes mit ekom21 ist bereits erprobt, denn das Unternehmen ist auch für die Erstellung digitaler Impfnachweise verantwortlich.

(Text: PM Hessische Staatskanzlei)