Fahruntüchtiger Raser im Frankfurter Ostend gestoppt

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(Symbolfoto: Free-Photos auf Pixabay)

Mit der Anwesenheit einer Zivilstreife der Frankfurter Polizei rechnete ein 40-jähriger Mann in der vergangenen Woche nicht, als er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (12.) zu schnell, verkehrswidrig und gleich in mehrerlei Hinsicht fahruntüchtig fuhr. Nun muss er sich darauf einstellen, erst einmal zu Fuß gehen zu müssen.

Gegen 1.15 Uhr befuhr der 40-Jährige mit einem Auto der Marke BMW die Hanauer Landstraße im Frankfurter Ostend in stadtauswärtiger Richtung. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer überschritt er dabei teilweise um weit mehr als das doppelte. Auch vor einer Rotlicht zeigenden Ampel machte der Fahrer keinen Halt und überfuhr diese kurzerhand. Dabei rechnete der 40-Jährige nicht damit, in den Fokus einer Zivilstreife der Frankfurter Polizei zu geraten. Als diese ihn einer Kontrolle unterziehen wollte, schien er die Beamten vielmehr als geeigneten Kontrahenten für ein illegales Kräftemessen zu sehen und signalisierte sein vermeintliches Interesse durch das Betätigen des Warnblinklichts. Die Streife betätigte stattdessen die polizeilichen Anhaltesignale und unterzog den 40-Jährigen einer Verkehrskontrolle. Neben einem Atemalkoholwert von 1,95 Promille ergaben sich dabei Hinweise auf den vorherigen Drogenkonsum von Kokain und Amphetamin.

Der Autofahrer wurde für die Durchführung der strafprozessualen Maßnahmen auf ein Polizeirevier verbracht und einer Blutentnahme unterzogen. Sein Führerschein und das Fahrzeug wurden beschlagnahmt. Nach Beendigung der Maßnahmen wurde der 40-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zu den zahlreichen Verstößen dauern an.

(Text: PM Polizei Frankfurt)